ZUR PRODUKTION
Das Requiem in c-Moll, das Luigi Cherubini im Jahr 1816 für eine Erinnerungsfeier an die Hinrichtung Ludwigs XVI. schrieb, stellt einen Höhepunkt in der Geschichte der Kirchenmusik dar. Fern von purer Äußerlichkeit verbindet Cherubini darin seine meisterhafte Beherrschung polyphoner Satztechniken mit einer sensiblen Ausdeutung des Textes und großer Ausdruckstiefe. Dabei verzichtet Cherubini auf den Einsatz von Solostimmen. Zu den vielen Komponisten, die das c-Moll-Requiem bewunderten, zählte auch Beethoven, bei dessen Trauerfeier das Werk ebenfalls erklang.