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PROGRAMMDETAIL

Salzburg contemporary • Eötvös • Gesprächskonzert Peter Eötvös

PROGRAMM

PETER EÖTVÖS Korrespondenz, Szenen für Streichquartett (1992)

INFORMATION

Ende des Konzerts ca. 16:00 Uhr.

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INTERPRETEN

Peter Eötvös, Moderation
Calder Quartet
Benjamin Jacobson, Violine
Andrew Bulbrook, Violine
Jonathan Moerschel, Viola
Eric Byers, Violoncello

SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

TerrassenTalk • Salzburg contemporary • Peter Eötvös

by FESTSPIELKIEBITZ  16:52 h;
veröffentlicht in: Konzert, Allgemein

( 29 Jul 2016 ) Nicht nur in seinem „Oratorium balbulum HALLELUJA“, das morgen im Großen Festspielhaus uraufgeführt wird, beweist Péter Eötvös Humor. Auch beim TerrassenTalk verursacht er einige Lacher. So plaudert er anekdotisch mit Konzertchef Florian Wiegand und Moderator Wolfgang Schaufler darüber, wie die Idee zu diesem Oratorium entstanden ist.

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Musik mit ungarischem Humor

by FESTSPIELKIEBITZ  15:36 h;
veröffentlicht in: Konzert

( 5 Jän 2016 ) Als Dirigent wie auch als Komponist ist Peter Eötvös gern gesehener Gast der Salzburger Festspiele. Im Festspielsommer 2016 bekommt der Ungar einen eigenen Schwerpunkt in der Reihe Salzburg contemporary, in der drei seiner Kompositionen aufgeführt werden. Im von den Salzburger Festspielen in Auftrag gegebenen Halleluja – Oratorium balbulum nach einem Text des ungarischen Schriftstellers Péter Esterházy geht es um das Thema Prophezeiung.

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Motiv Salzburg contemporary, © Robert Mertens

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Mozarteum, Wiener Saal

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„Meine Musik ist Theatermusik, es ist keine Begleitmusik, sondern Theater in sich“, bekennt Peter Eötvös. 1966 kam der aus Siebenbürgen stammende Ungar zum Studium nach Köln, arbeitete eng mit Karlheinz Stockhausen zusammen, übernahm später von Pierre Boulez das Ensemble intercontemporain und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Komponisten, Dirigenten und Lehrer unserer Zeit. Bei den Salzburger Festspielen hat er zuletzt 2008 eine fulminante Neuproduktion von Bartóks Herzog Blaubarts Burg geleitet. Ja, Theater: Tatsächlich wird Eötvös’ vielfältiges, oft von Werk zu Werk neue Facetten entwickelndes Schaffen ausgezeichnet durch eine sprachlich-gestische Dringlichkeit. Auch in rein instrumentalen Stücken spielen sich mitunter angeregte Wechselreden und Auseinandersetzungen ab, können klanglich klar umrissene Figuren in dramatischen Austausch treten – mit einer Plastizität des Ausdrucks, die immer wieder experimentell zugespitzt ist und doch auch in Traditionen wurzelt, die bis in Barock und Renaissance zurückreichen. So verwundert es nicht, dass in Shadows Flöte und Klarinette ins Rampenlicht rücken und Instrumentengruppen als ihr klingender Schatten fungieren, dass die vier Teile der wortlosen Chinese Opera den Stil von namhaften Opernregisseuren charakterisieren, dass Korrespondenz ausgewählte Stellen des Briefwechsels zwischen Vater und Sohn Mozart im Rahmen eines Streichquartetts abhandelt. Und bei der Uraufführung von Halleluja – Oratorium balbulum nach einem Text des Schriftstellers Péter Esterházy begegnen uns, wie der Komponist verrät, „ein Engel (diesmal eine Frau mit verrauchter Stimme), ein stotternder Prophet, ein selbstbewusster Chor, der nicht nur Halleluja singen möchte, und der Erzähler, der versucht, die fragmentarischen Szenen dem verehrten Publikum zu vermitteln“: Vorhang auf!

Walter Weidringer

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