EN
DE

PROGRAMMDETAIL

Salzburg 20.16 • Salzburger Kapellmeister

PROGRAMM

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER • Sonata X aus Sonatae tam aris quam aulis servientes

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER • O dulcis Jesus

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER • Partita VI aus Harmonia artificiosa-ariosa

GIOVANNI VALENTINI • „In te Domine speravi“

MATTHIAS S. BIECHTELER • Triosonate B-Dur

JOHANN A. VON REUTTER • „Salve Regina“

MATTHIAS S. BIECHTELER • Preludio

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER • Passacaglia

CIPRIANO DE RORE / ORAZIO BASSANI DA PARMA • „Vergine bella che di sol vestita“

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER • Serenata a cinque, „Nachtwächter“

JOHANN CASPAR KERLL • „O quam suavis“

CARL HEINRICH BIBER • Sonata da chiesa

GIOVANNI VALENTINI • Missa pro sponso et sponsa

INFORMATION

Ende des Konzerts ca. 22:40 Uhr

Programm drucken (PDF)

INTERPRETEN

Vittorio Ghielmi, Leitung
Graciela Gibelli, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran
Antonio Abete, Bass
Il Suonar Parlante Orchestra
Wolfgang Gaisböck, Trompete
Alessandro Tampieri, Violine
Flavio Losco, Violine
Nicolas Penel, Violine
Laurent Galliano, Viola
Vittorio Ghielmi, Viola da Gamba
Luca Pianca, Laute
Jeremy Joseph, Orgel

Motiv Ouverture spirituelle, © Robert Mertens

TERMIN WÄHLEN

Kollegienkirche

LOGIN | PASSWORT VERGESSEN

Der Feier zur 200-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich sind vier Konzerte gewidmet, die eine wahre Hoch-Zeit der Salzburger Kirchenmusik aufleuchten lassen und die enge Verbundenheit der größten Salzburger Komponisten vergegenwärtigen. Den Auftakt bildet das c-Moll-Requiem von Michael Haydn, das – unter Beteiligung von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart – 1771 zur Uraufführung gelangte. Gewidmet ist es Fürsterzbischof Sigismund Schrattenbach, der nicht zuletzt durch das in seinem Auftrag erbaute Sigmundstor Eingang in die Annalen der Geschichte dieser Stadt fand. Anton Cajetan Adlgasser, auch er gefördert von Schrattenbach und gemeinsam mit Michael Haydn beteiligt an Die Schuldigkeit des ersten Gebots, dem frühesten Bühnenwerk des 11-jährigen Mozarts, ist mit seiner klangschönen Motette „Dicite in gentibus“ zu erleben. Zu den wichtigsten Salzburger Kapellmeistern, deren Werke das letzte Konzert dieser Reihe bestimmen, gehört Heinrich Ignaz Franz Biber. Seine Missa Salisburgensis, komponiert 1682 zum 1100-jährigen Bestehen des Bistums Salzburgs, ist im Stile der venezianischen Mehrstimmigkeit angelegt, um die akustischen Vorzüge des Salzburger Doms, dem Uraufführungsort, an den dieses Werk nun zurückkehrt, höchst eindrucksvoll zur Geltung zu bringen.

Ronny Dietrich