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PROGRAMMDETAIL

Salzburg 20.16 • Missa Salisburgensis

PROGRAMM

CLAUDIO MONTEVERDI • „Dixit Dominus“ (Psalm 110) SV 264 aus Selva morale e spirituale SV 252–288

CLAUDIO MONTEVERDI • „Beatus vir“ (Psalm 112) SV 268 aus Selva morale e spirituale SV 252–288

CLAUDIO MONTEVERDI • Sonata sopra „Sancta Maria Ora pro nobis“ SV 206:11 aus Vespro della Beata Vergine SV 206

CLAUDIO MONTEVERDI • „Laudate pueri“ primo (Psalm 113) SV 270 aus Selva morale e spirituale SV 252-288

CLAUDIO MONTEVERDI • „Gloria in excelsis Deo“ SV 258 aus Selva morale e spirituale SV 252–288

HEINRICH IGNAZ FRANZ BIBER • Missa Salisburgensis

INFORMATION

Ende des Konzerts ca. 21:15 Uhr.

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INTERPRETEN

Václav Luks, Dirigent
Silvia Frigato, Sopran 1
Miriam Feuersinger, Sopran 1
Barbora Kabátková, Sopran 2
Francesca Cassinari, Sopran 2
Terry Wey, Alt 1
Kamila Mazalová, Alt 1
Julia Böhme, Alt 2
Aneta Petrasová, Alt 2
Alessio Tosi, Tenor 1
David Hernández, Tenor 1
Václav Čížek, Tenor 2
Robert Buckland, Tenor 2
Stephan MacLeod, Bass 1
Tomáš Král, Bass 1
Lisandro Abadie, Bass 2
Jaromír Nosek, Bass 2
Collegium Vocale 1704
Collegium 1704

Motiv Ouverture spirituelle, © Robert Mertens

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Dom

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Mit Unterstützung der Internationalen Salzburg Association

Der Feier zur 200-jährigen Zugehörigkeit Salzburgs zu Österreich sind vier Konzerte gewidmet, die eine wahre Hoch-Zeit der Salzburger Kirchenmusik aufleuchten lassen und die enge Verbundenheit der größten Salzburger Komponisten vergegenwärtigen. Den Auftakt bildet das c-Moll-Requiem von Michael Haydn, das – unter Beteiligung von Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart – 1771 zur Uraufführung gelangte. Gewidmet ist es Fürsterzbischof Sigismund Schrattenbach, der nicht zuletzt durch das in seinem Auftrag erbaute Sigmundstor Eingang in die Annalen der Geschichte dieser Stadt fand. Anton Cajetan Adlgasser, auch er gefördert von Schrattenbach und gemeinsam mit Michael Haydn beteiligt an Die Schuldigkeit des ersten Gebots, dem frühesten Bühnenwerk des 11-jährigen Mozarts, ist mit seiner klangschönen Motette „Dicite in gentibus“ zu erleben. Zu den wichtigsten Salzburger Kapellmeistern, deren Werke das letzte Konzert dieser Reihe bestimmen, gehört Heinrich Ignaz Franz Biber. Seine Missa Salisburgensis, komponiert 1682 zum 1100-jährigen Bestehen des Bistums Salzburgs, ist im Stile der venezianischen Mehrstimmigkeit angelegt, um die akustischen Vorzüge des Salzburger Doms, dem Uraufführungsort, an den dieses Werk nun zurückkehrt, höchst eindrucksvoll zur Geltung zu bringen.

Ronny Dietrich

Das Konzert  wird von UNITEL in Zusammenarbeit mit ORF/3sat und den Salzburger Festspielen aufgezeichnet und wie folgt ausgestrahlt:
20. August um 22:30 Uhr auf 3sat.