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PROGRAMMDETAIL

Gewandhausorchester Leipzig

PROGRAMM

LUDWIG V. BEETHOVEN Leonore op. 72a – Ouvertüre II

LUDWIG V. BEETHOVEN Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

LUDWIG V. BEETHOVEN Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

INFORMATION

Ende des Konzerts ca. 21:15 Uhr.

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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler im Gespräch mit Sir András Schiff

by FESTSPIELKIEBITZ  17:34 h;
veröffentlicht in: Konzert

( 19 Feb 2016 ) Drei Konzerte wird Sir András Schiff im Festspielsommer 2016 spielen. Am 01. August 2016 wird er mit dem Jerusalem Quartet Werke von Franz Schubert, Mieczysław Weinberg und Johannes Brahms interpretieren. Am 3. August widmet er sich gemeinsam mit dem Salzburger Marionettentheater Werken von Robert Schumann sowie Claude Debussy. Zum Abschluss der Salzburger Festspiele am 31. August 2016 steht er außerdem gemeinsam mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Herbert Blomstedt auf der Bühne des Großen Festspielhauses. Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler hat sich mit András Schiff zu einem Gespräch getroffen.


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Orchester zu Gast • Tobias Haupt • Gewandhausorchester Leipzig

by FESTSPIELKIEBITZ  11:22 h;
veröffentlicht in: Konzert

( 4 Jän 2016 ) 81 Konzerte in 41 Tagen werden zwischen 22. Juli und 31. August 2016 zu hören sein. Musiker aus aller Welt kommen hier zu Wort, sprechen über den Klang ihres Orchesters, über Salzburg, die Festspiele und das Orchesterleben. Die Reihe beginnt mit dem letzten Konzert der Salzburger Festspiele 2016: Das Gewandhausorchester Leipzig wird am 31. August 2016 unter seinem Ehrendirigenten Herbert Blomstedt im Großen Festspielhaus in der Reihe „Orchester zu Gast“ auftreten. Auf dem Programm: Ludwig van Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 – mit dem Pianisten András Schiff – und Beethovens Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92. 

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Motiv Orchester zu Gast, © Luigi Caputo

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Großes Festspielhaus

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Längst lieb gewordene, unverzichtbar scheinende Stammgäste und seltenere, freilich nicht minder willkommene Besucher: Orchester aus fünf europäischen Metropolen, eines aus den USA und drei internationale Klangkörper musizieren unter der Leitung herausragender Dirigenten zusammen mit Chören aus München und Wien sowie prominenten Solisten – und prägen das Profil der Festspielkonzerte mit einem Repertoire entscheidend mit, das vom Ende des 18. bis zum frühen 21. Jahrhundert reicht. Im Falle des West-Eastern Divan Orchestra bildet sich diese Spannweite nochmals ab, treten doch unter Daniel Barenboim neben Mozarts finale Symphonientrias am zweiten Abend Musik der Gegenwart von Jörg Widmann sowie konzertante Auszüge aus Tannhäuser, Götterdämmerung und Meistersinger. Weitere Ausflüge ins Opernrepertoire unternimmt die Filarmonica della Scala, die unter ihrem neuen Chefdirigenten Riccardo Chailly den Wagner’schen Künstler- und Weltendramen allerdings beschwingte Melodien aus Historienopern von Rossini und Verdi entgegensetzt. Szenische Assoziationen ruft auch das Concertgebouworkest Amsterdam hervor, das sich gleichfalls erstmals unter neuer Leitung in Salzburg hören lässt: Mit dem Zauber von Debussys Jeux und Strawinskys pittoreskem Petruschka über eine zum Leben erwachende Kasperlpuppe auf dem St. Petersburger Jahrmarkt erarbeitet Daniele Gatti zwei epochale Ballettkompositionen der klassischen Moderne. Diese finden beim RSO Wien unter Cornelius Meister ihre Fortsetzung mit Ravels La Valse, worin die Donaumonarchie im Dreivierteltakt ihrem Untergang entgegentaumelt.
Ans Pult des RSO Wien ist auch der Preisträger des Young Conductors Award 2015 geladen: Lorenzo Viotti wird nicht zuletzt die 2. Symphonie von Skrjabin leiten, über die 1901 der Uraufführungsdirigent Ljadow augenzwinkernd schrieb: „Der Teufel weiß, was das ist! Skrjabin kann kühn Richard Strauss die Hand reichen …“ Nun, das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst macht’s an zwei Abenden möglich: Strauss’ überirdische Vier letzte Lieder mit Anja Harteros und zwei seiner Tondichtungen stehen im Zentrum, das ins Jenseits verweisende Tod und Verklärung ebenso wie die ganz diesseitige, Häusliches mit orchestralem Prunk ausstaffierende Sinfonia domestica. Das wird durch die – freilich auf eigene Art farbenreiche – Strenge von Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta ausgeglichen, zu der sich unter Cornelius Meister auch Bartóks Konzert für Orchester gesellt. Ein weiterer Schwerpunkt gilt Gustav Mahler. Seine monumental-heikle, auf spezielle Weise in Jahrmarktstrubel endende 7. Symphonie interpretiert Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern; den Herausforderungen der abschiedstrunkenen und zugleich um Kohärenz ringenden 9. Symphonie stellt sich das Gustav Mahler Jugendorchester unter Philippe Jordan. Dieser schickt ihr den tatsächlichen „Abschied“ aus dem Lied von der Erde voraus, den Meistersinger Christian Gerhaher vorträgt.
Beethoven bleibt einem großen alten Maestro vorbehalten: Gewandhaus-Ehrendirigent Herbert Blomstedt entfesselt die rhythmischen Energien der 7. Symphonie. Als Solisten glänzen am Klavier Martha Argerich mit Liszt, Khatia Buniatishvili mit Rachmaninow und Sir András Schiff mit Beethoven, die Cellistin Sol Gabetta mit Saint-Saëns und die Geigerin Leila Josefowicz mit Thomas Adès: Er ist nach Widmann der zweitjüngste Gegenwartskomponist in diesem Kreise, zu denen sich auch Altmeister wie Pierre Boulez, Friedrich Cerha und Henri Dutilleux gesellen.

Walter Weidringer

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