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SALZBURGER FESTSPIELE | KONZERT 2014

Mozart-Matinee • Manfred Honeck

Stiftung Mozarteum

Interpreten: Manfred Honeck, Eva Liebau, Judith Schmid, Mauro Peter, Thomas E. Bauer, Salzburger Bachchor, Alois Glaßner, Mozarteumorchester Salzburg
Werke von Wolfgang A. Mozart

Mozart-Matinee • Ádám Fischer

Stiftung Mozarteum

Interpreten: Ádám Fischer, Martina Janková, Sophie Rennert, Peter Sonn, Amitai Pati*, Thomas E. Bauer, Salzburger Bachchor, Alois Glaßner, Mozarteumorchester Salzburg
*Mitglied des Young Singers Project
Werke von Johann Michael Haydn, Wolfgang A. Mozart

Mozart-Matinee • Ivor Bolton 1

Stiftung Mozarteum

Interpreten: Ivor Bolton, Kristian Bezuidenhout, Mozarteumorchester Salzburg
Werke von Wolfgang A. Mozart

Mozart-Matinee • Marc Minkowski

Stiftung Mozarteum

Interpreten: Marc Minkowski, Lenneke Ruiten, Mozarteumorchester Salzburg
Werke von Wolfgang A. Mozart, Kurt Weill

Mozart-Matinee • Vladimir Fedoseyev

Stiftung Mozarteum

Interpreten: Vladimir Fedoseyev, Mozarteumorchester Salzburg
Werke von Wolfgang A. Mozart, Peter Iljitsch Tschaikowski, Ludwig v. Beethoven

Mozart-Matinee • Ivor Bolton 2

Stiftung Mozarteum

Interpreten: Ivor Bolton, Rolando Villazón, Mozarteumorchester Salzburg
Werke von Joseph Haydn, Wolfgang A. Mozart, Christoph Willibald Gluck

SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Die Mozart-Matineen als Fixpunkt im Konzertangebot der Salzburger Festspiele

24 JUL2014

by FESTSPIELKIEBITZ  15:33 h;
veröffentlicht in: Konzert

Das Mozarteumorchester Salzburg und die Mozart-Matineen bei den Salzburger Festspielen sind traditionell miteinander verwoben. In diesem Jahr stehen sechs verschiedene Matineen, jeweils an zwei Terminen, auf dem Konzertprogramm. Unter den Dirigenten Manfred Honeck, der am letzten Wochenende das Mozarteumorchester dirigiert hat, Ádám Fischer, Ivor Bolton, Marc Minkowski sowie Vladimir Fedoseyev wird ein stilistisch reiches Programm geboten. 

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Dass die Musik Wolfgang Amadeus Mozarts im Mittelpunkt steht, ist in Salzburg nichts Neues. Dass sie umso heller aufleuchtet, wenn große Musiker und Spitzenensembles sie auch in ihren entlegeneren Winkeln erkunden, wenn sie Werken von Mozarts Zeitgenossen gegenübertritt oder wenn ihr Ausstrahlen auf die Musik späterer Epochen fassbar wird: Das ist das Prinzip der Mozart-Matineen, die traditionell an den Festspiel-Wochenenden stattfinden. Manfred Honeck wird den Bogen von der symphonisch gefärbten Krönungsmesse aus Mozarts späten Salzburger Jahren hin zur „Prager Symphonie“ spannen, die Anlauf auf die Trias der drei großen letzten Symphonien nimmt; Ádám Fischer wird die großformatigen Gattungen Messe und Symphonie ergänzen um die Freimaurer-Kantate „Laut verkünde unsre Freude“ KV 623, Mozarts letzte vollendete Komposition.
Ivor Bolton stellt in der ersten von zwei Mozart-Matineen unter seiner Leitung zwei weniger oft gespielte Kompositionen Mozarts vor: die Ballettmusik aus der Oper Idomeneo von 1781 und jene D-Dur-Serenade, die Mozart 1773 für ein Mitglied der Salzburger Familie Antretter komponierte. Weiters auf dem Programm Mozarts Klavierkonzert KV 453 mit Kristian Bezuidenhout als Solist. Solistin der folgenden Mozart-Matinee wird Elisabeth Kulman sein; Mozarts Konzertarien werden umrahmt von Mozarts Symphonie Nr. 33 und Kurt Weills selten aufgeführter Symphonie Nr. 2, die mit ihrer Bläsercharakteristik und kompromisslosen formalen Klarheit das Vorbild Mozart durchscheinen lässt. Den Mozart-Verehrer Tschaikowski wird Vladimir Fedoseyev mit dessen Mozartiana-Suite präsentieren. Eingerahmt wird Tschaikowskis Hommage von Mozarts Symphonie Nr. 28 C-Dur und Beethovens Eroica. Die letzte Mozart-Matinee wird wiederum Ivor Bolton bestreiten, diesmal mit Rolando Villazón als Solist mit Arien von Christoph Willibald Gluck und Mozart. Eckpfeiler des Programms werden zwei Sturm-und-Drang-Symphonien von Gluck-Bewunderern sein: Joseph Haydns Symphonie Nr. 39 und Mozarts Symphonie Nr. 25, die „kleine“ g-Moll-Symphonie.

Friedrich Sprondel

EDITORIAL 2014

Das Konzert 2014

von Alexander Pereira und Florian Wiegand

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