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PROGRAMMDETAIL

Mozart-Matinee: Ádám Fischer

PROGRAMM

WOLFGANG A. MOZART • Kyrie d-Moll KV 341 (KV 368a)

WOLFGANG A. MOZART • Ballettmusik KV 367 (No. 1 und No. 2) und Finale 2. Akt aus der Oper Idomeneo KV 366

JOHANN MICHAEL HAYDN • Missa pro defuncto Archiepiscopo Sigismundo c-Moll MH 155, „Schrattenbach-Requiem“

INFORMATION

Ende des Konzerts ca. 13:00 Uhr.

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INTERPRETEN

Ádám Fischer, Dirigent
Christina Landshamer, Sopran
Katharina Magiera, Mezzosopran
Julian Prégardien, Tenor
Michael Nagy, Bass
Salzburger Bachchor
Alois Glaßner, Choreinstudierung
Mozarteumorchester Salzburg

SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Così fan tutte • 175 Jahre Mozarteumorchester Salzburg • TerrassenTalk

25 JUL2016

by FESTSPIELKIEBITZ  18:18 h;
veröffentlicht in: Oper, Konzert, Allgemein

Sein 175-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr das Mozarteumorchester Salzburg. Ein wichtiger Bestandteil der Salzburger Festspiele ist das Orchester bereits seit dem Gründungsjahr 1920, sagt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler beim TerrassenTalk am Montag. Seitdem habe das Mozarteumorchester 885 Konzerte, 329 Opern- und 324 Schauspielvorstellungen bei den Festspielen bestritten. „Man kann also ohne Übertreibung sagen: Das Mozarteumorchester ist ein Teil von uns. Und genauso sind wir ein Teil des Mozarteumorchesters“, sagt Helga Rabl-Stadler. In diesem Festspielsommer wird das Orchester nicht nur bei den Mozart-Matineen zu sehen sein, auch Mozarts Oper Così fan tutte werden die Musiker unter dem Dirigat von Ottavio Dantone in der Felsenreitschule spielen.

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Motiv Mozart-Matineen, © Silvia Lelli

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2016 feiert das Mozarteumorchester Salzburg sein 175-jähriges Bestehen. Die Wurzeln des Symphonieorchesters von Stadt und Land Salzburg, das seit 1908 den heutigen Namen trägt, gehen auf den mit Unterstützung von Mozarts Witwe Constanze im Mozart- Gedenkjahr 1841 gegründeten „Dommusikverein und Mozarteum“ zurück. Mit ihm wurde der Grundstein für viele bedeutende Kulturinstitutionen Salzburgs gelegt, wie der Universität Mozarteum, der Internationalen Stiftung Mozarteum, der Salzburger Dommusik und auch der Salzburger Festspiele, gelten doch die vom Verein veranstalteten Mozartfeste gemeinhin als Vorläufer der Festspiele.
Von der Geburtsstunde der Festspiele an hat das Mozarteumorchester diese entscheidend mitgeprägt. Es waren Musiker des Mozarteumorchesters, die – formiert zu Max Reinhardts Schauspielorchester im Jedermann – die ersten Festspiele 1920 musikalisch eröffneten und die 1921 die ersten Festspielkonzerte gestalteten – reine Mozart-Programme, die gemeinsam mit Musikern des Wiener Staatsopernorchesters musiziert wurden. Seitdem hat das Mozarteumorchester an die 885 Konzerte, 329 Opern- und 324 Schauspielvorstellungen im Rahmen der Festspiele gespielt.
In Rückbesinnung an den gemeinsamen Gründungsgedanken erscheinen in den Programmen der diesjährigen Matineen einige Werke von Mozart, die bereits 1921 ausgewählt wurden, um erstmals im Rahmen der Festspiele dem genius loci zu huldigen: Die Ballettmusik aus der Oper Idomeneo, welche Ádám Fischer dirigieren wird, ebenso wie die Symphonie KV 200 und die Sinfonia concertante KV 297b, die in der Matinee mit Ivor Bolton zu hören sein werden – interpretiert von Solisten aus den eigenen Orchesterreihen.
Erstmals in der Reihe der Mozart-Matineen sind heuer die Dirigenten Constantinos Carydis und Sir Neville Marriner zu erleben; letzterer wird, dann 92-jährig, die Konzertreihe mit Beethovens 1. Symphonie abrunden.
Neben den Mozart-Matineen wird das Mozarteumorchester im Jubiläumsjahr bei der Opernproduktion Così fan tutte und beim Abschlusskonzert des Young Singers Project zu hören sein.

Annekatrin Fojuth