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SPIELSTÄTTEN

Residenz

Residenzplatz 1
5020 Salzburg

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Die mit rund 180 Räumen ausgesprochen weitläufige Residenz lässt sich weder mit einem bestimmten Architekten in Verbindung bringen, noch weist sie ein einheitliches Baukonzept auf. Nachdem erste Anlagen auf das 15. Jahrhundert zurückgehen, veranlasste Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau (1587–1612) Ende des 16. Jahrhunderts einen generellen Umbau des weltlichen Wohn- und Repräsentationspalastes und ließ im Zuge dieser Arbeiten einen Südtrakt auf der Seite des Domplatzes mit einer Prunkstiege und dem – allerdings erst im 18. Jahrhundert nach der Leibgarde benannten – Carabinieri-Saal errichten. Johann Ernst Graf von Thun (1687–1709) beauftragte Johann Michael Rottmayr zu dessen Ausstattung mit prächtigen Deckengemälden. Zuvor hatte Markus Sittikus von Hohenems (1612–1619) den Trakt auf der Seite des Alten Marktes und das Geviert an der Churfürststraße errichten lassen. Und da nach Vollendung des Dombaus die zweistöckige Residenz zu niedrig erschien, ließ sie Guidobald Graf Thun (1654–1668) um ein Stockwerk und die Attika erhöhen (1664).