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SPIELSTÄTTEN

Orchesterprobenraum im Schüttkasten

Erzbischof Johann Ernst Thun ließ im Jahre 1693 für seine Sommerreitschule – die heutige Felsenreitschule – Galerien in den Mönchsberg schlagen. Wenig später, um 1696, errichtete er auf der anderen Seite des Hofstalls, dem heutigen Festspielgebäude, einen Getreide- und Heuspeicher, den Schüttkasten, der seit 1996 als modernes Kommunikationszentrum für die Salzburger Festspiele neue Verwendung findet. Das Gebäude beherbergt das Kartenbüro der Festspiele, die Archive und im Untergeschoss einen großen Ausstellungssaal. Für das Stiegenhaus schuf der in Los Angeles lebende österreichische Maler Hubert Schmalix ein Fresko zum Thema "Orpheus und Eurydike". Nordseitig befindet sich der Aufgang zum Probensaal, dessen gute Akustik von den Musikern gerühmt wird.