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HAUPTSPONSOR

Siemens engagierte sich in den Jahren 1995 bis 1998 als Projektsponsor und ist seit 1999 Hauptsponsor.

Etwa sechzig Prozent unseres Sponsoring-Budgets entfallen auf Kultursponsoring. Basis unserer Sponsoringaktivitäten sind die Kernwerte „Vertrauen, Verantwortung und Vision“. Gutes Kultursponsoring ist sinnstiftend und gleichzeitig sinnlich und damit bestens geeignet, die Identifikation der MitarbeiterInnen mit dem Unternehmen zu erhöhen und Siemens für „High Potentials“ unter den potenziellen Mitarbeitern interessant zu machen.
Wir versuchen im Rahmen unserer Sponsoringaktivitäten eigene Kulturinitiativen zu entwickeln und dadurch echte Kulturförderung, nicht „reines Geldgeben“, zu betreiben. Alle Aktivitäten sind mit Eigenengagement verbunden. Uns geht es um die Entwicklung von eigenen Kulturprojekten mit dem Fokus auf Technik als Transfermedium und um die Förderung von junger Kunst, die einer breiten Öffentlichkeit, vor allem jungen Menschen zugänglich gemacht werden soll.
Die Salzburger Festspiele, die Siemens seit 1995 unterstützt, zeigen als europäischer Ort der Begegnung für Kultur, Politik und Wirtschaft die kulturelle Vielfalt des neuen Europa und nehmen damit die Erweiterung der Europäischen Union auf völkerverbindende Weise vorweg.
Siemens nützt den Imagetransfer des besten Opernfestivals der Welt, um den Kunden Vertrauen in die Qualität und Beständigkeit der Marke zu vermitteln.
Seit 2002 veranstalten wir in Kooperation mit dem ORF und den Salzburger Festspielen die Siemens Festspielnächte. Dabei werden drei Wochen lang pro Saison Festspiel-Produktionen bei freiem Eintritt gezeigt. Rund 70 Prozent der etwa 40.000 Besucher sind SalzburgerInnen, die so vielleicht erstmalig an den Festspielen ihrer Stadt teilnehmen können bzw. junge Leute, die so einen Erstkontakt zu Hochkultur bekommen.

Ing. Wolfgang Hesoun
Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Österreich

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EDITORIAL DEVELOPMENT

„Fürchten Sie nicht auch, dass die Sponsoren und Mäzene Einfluss auf Ihr Programm nehmen?“, lautet eine der Lieblingsfragen des Feuilletons, gerade weil wir so erfolgreich beim Sponsoring sind. Und ich kann immer ebenso spontan wie ehrlich antworten: Nein, das fürchte ich nicht. Unsere Sponsoren sind viel zu intelligent, um nicht zu wissen, dass inhaltliche Einflussnahme ein Bumerang wäre. Im Gegenteil, ich hoffe, unsere Sponsoren nehmen weiter in dem Sinne Einfluss, dass sie uns ermöglichen, Projekte zu verwirklichen, für die uns sonst das Geld fehlte. Im Namen der Festspiele bedanke ich mich daher herzlich bei unseren Sponsoren, Mäzenen, Förderern und Freunden ebenso wie bei den öffentlichen Subventionsgebern für die großzügige Unterstützung.

Helga Rabl-Stadler
Präsidentin der Salzburger Festspiele

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