EN
DE

1929

4. bis 30. August

Der Tod Hugo von Hofmannsthals, der am 15. Juli verstirbt, markiert einen tiefen Einschnitt in der noch jungen Festspielgeschichte. Gleichwohl findet das Festival auch in diesem Jahr statt, allerdings mit einem etwas knapperen Spielplan. Erstmals hält das Konzertprogramm eine Uraufführung bereit: das Stabat mater von Peter Cornelius. Die Wiener Philharmoniker entbieten einem anderen der Gründerväter ihre Reverenz – mit einem neuen Rosenkavalier und einem reinen Richard-Strauss-Konzert unter der Stabführung von Clemens Krauss. Aufsehen verursacht das Debüt von Hans Knappertsbusch, der am Pult der Philharmoniker Werke von Mozart, de Falla, Franckenstein und Beethoven interpretiert.

1929: Richard Mayr als Baron Ochs auf Lerchenau im Rosenkavalier.

Neuinszenierung
Wolfgang Amadeus Mozart
Don Giovanni
Dirigent: Franz Schalk
Regie: Lothar Wallerstein
Bühne: Oskar Strnad
Festspielhaus

Neuinszenierung
Richard Strauss
Der Rosenkavalier
Dirigent: Clemens Krauss
Regie: Lothar Wallerstein
Bühne und Kostüme: Alfred Roller
Festspielhaus

Wiederaufnahmen: Jedermann, Fidelio

9 Orchesterkonzerte, 1 Kammerkonzert, 2 Liederabende, 5 Serenaden, 4 Konzerte geistlicher Musik, 2 Kirchenkonzerte, 1 Konzertakademie

Details zu den einzelnen Jahren: 

1920, 1921, 1922, 1923, 1924, 1925, 1926, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1934, 1935, 1936, 1937