EN
DE

1926

7. bis 29. August

Ein Jahr des Aufbruchs: Das unzureichende Festspielhausprovisorium wird von Clemens Holzmeister umgebaut. Er verbessert die Akustik durch eine Holzabdeckung des offenen Dachstuhls und lässt Seitengalerien anbringen. Das Eingangsfoyer gestaltet Anton Faistauer mit über 200 Fresken künstlerisch aus; die Kleine Winterreitschule mit ihren Deckengemälden von Rottmayr und Lederwasch wird am 23. August mit einem Festspielball als Pausenraum eröffnet. Ebenso wichtig ist die Inbetriebnahme der Felsenreitschule als zweiter Spielstätte: Max Reinhardt inszeniert hier Goldonis Diener zweier Herren. Mit der Ariadne auf Naxos von Richard Strauss, die Clemens Krauss dirigiert, wird erstmals eine zeitgenössische Oper gespielt. Und eine weitere Novität bilden drei Solistenkonzerte auf dem Spielplan. Auch in der Festspielleitung tut sich einiges: Heinrich Baron Puthon wird zum Präsidenten berufen; und das „Gesetz über die Bildung eines Fonds zur Förderung des Fremdenverkehrs im Land Salzburg“ sorgt für eine wirtschaftliche Absicherung der Festspiele

1926: Goldonis Diener zweier Herren in der Inszenierung von Max Reinhardt mit Hermann, Helene und Hugo Thimig.

Details zu den einzelnen Jahren: 

1920, 1921, 1922, 1923, 1924, 1925, 1926, 1927, 1928, 1929, 1930, 1931, 1932, 1933, 1934, 1935, 1936, 1937