Blog entries for "General"
17
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Opera, General
Diesmal ist ein Mozart-Dream-Team am Werk: Les Musiciens du Louvre aus Grenoble mit Marc Minkowski am Pult klingen spritzig, federleicht, schlank, tanzend, elegant und fetzig. (…) Bo Skovhus beherrscht den „Don Alfonso“ souverän. Klanglich außergewöhnlich war „Fiordiligi“ Maria Bengtsson.
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14
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Opera, General
Željko Lučić and Tatiana Serjan gave vocally admirable performances in the leading roles: Lučić has the power and richness of tone of the true Verdi baritone, while Serjan was impressively accurate, and as forceful in piano passages as she was at forte.
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12
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Concert, General
Was das in der Kollegienkirche verteilte Ensemble Modern, Die Schola Heidelberg, die Gesangssolisten (…) leisteten, verdiente gleichwohl höchste Bewunderung: Nonos Raumklang-Vision wurde magische Wirklichkeit. (…) eine perfekte Aufführung (…) – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der fünfte Kontinent (…) startete fulminant. Nicht zuletzt, weil die Wiedergabe dieses aufführungstechnisch extrem komplizierten Nono-Werks exemplarisch gelang. – APA
Dirigent Ingo Metzmacher (…) und die Dirigentin Mathilda Hofman organisieren diese einmal am fast Unhörbaren entlang fließende, dann wieder mit eruptiven Blechbläserflutungen überwältigende Musik delikat. – Der Standard
Das Publikum, neues wie vertrautes, brachte zweieinhalb Stunden beispielhafte Konzentration auf, ein spürbares Eintauchen in Klänge, die so nur an diesem Ort herstellbar, erfühlbar werden. – Salzburger Nachrichten
Der Klangraum wurde perfekt bespielt (…) – Kronen Zeitung
Das Ensemble Modern Orchestra und die Schola Heidelberg lassen keine Wünsche offen (…). – Kleine Zeitung
10
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Drama, General
Schimmelpfennigs Text verwirrt zunächst, verdichtet sich dann langsam und mit großem Sog zu einer Art höheren Klarheit. Das erlesene Schauspielerquartett (…) geht mit Schimmelpfennigs wie auf Millimeterpapier entworfenem Text so selbstverständlich um, als sei’s ein Kinderspiel. Ein Wunder differenzierter Schauspielkunst, wie das glänzend aufeinander eingespielte Ensemble virtuos die Textebenen wechselt, mit direkter und indirekter Rede spielt, hier die Künstlichkeit ausstellt und zwei Sätze später ins Reale durchbricht. (…) So möchte man sich am Schluss gar nicht mehr trennen von der Geschichte, die man längst kennt, deren Text aber immer mehr zu tanzen scheint. – Tageszeitung
Ein wunderbares Ensemble mit Ulrich Matthes, Kathleen Morgeneyer, Andreas Döhler und Almut Zilcher hält die Balance zwischen lakonischem Humor und kalter Poesie. – focus.de
(…) ein relevanter Abend, weil auf der Bühne Dinge verhandelt werden, die jeden angehen, ja, die das Menschsein ausmachen. – Münchner Merkur
Schimmelpfennig ist Spezialist für poetische, märchenhafte Parabeln aus handfesten, dem Leben entnommenen Zutaten. (…) Der Text ist wie ein Musikstück gearbeitet, mit Motiven, die immer wieder anklingen, variiert und wieder aufgenommen werden. – Oberösterreichische Nachrichten
Hinreißende Sprechkunst, die jede Silbe vor dem Alltagston bewahrt. Sprachmusik, die Raum, die Zeit und Sinn aufhebt. – Wiener Zeitung
Schimmelpfennigs mythologisch und symbolisch aufgeladener Text ist eine Herausforderung an den Zuschauer, seine reduzierte Inszenierung eine an die Schauspieler. Und die bewältigen sie furios, machen aus der Sprechoper ein spannendes dramatisches Spiel. – Abendzeitung
8
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Opera, General
(…) aufreizend andere, unkonventionelle, offen gedankenspielerische Interpretation eines schwierigen, großen Werks, das in Szene und Musik ungeahnt neue Dimensionen erschließt. (…) Verblüffend ist, wie Loy seine Geschichte – und das ist auf den ersten Blick gewiss nicht die Geschichte Hofmannsthals – dennoch mit intelligenter Genauigkeit ganz aus dem Text herleitet, ohne ihn umzudeuten. – Salzburger Nachrichten
Wie Thielemann noch im größten Aufruhr den Überblick wahrt, wie er brutal wird, ohne je die Klangcontenance preiszugeben, welchen Sog er entfacht, als griffe hier tatsächlich eine fremde Welt nach den Seelen der Zuschauer, das ist großartig. – Die Zeit
Thielemann sorgt mit den Musikern für einen einzigartigen Klang, phänomenale Farbenpracht, für Präzision und Raffinesse, die man garantiert nirgendwo anders erlebt. Die Fülle an Ausdrucksmöglichkeiten, die solistischen Feinheiten, der Mut zur Schönheit bei der Entwicklung des Streicherklanges, aber auch bei den Holz- und Blechbläsern, zur Aufsplittung der komplexen Partitur in zarteste Kleinode sind gigantisch. – Kurier
Christian Thielemann (…) macht die erste Opern-Neuinszenierung der Salzburger Festspiele mit den Wiener Philharmonikern und einem bejubelten Solisten-Ensemble zu einem opulenten musikalischen Gemälde. – WELT ONLINE
(…) sich selbst übertreffende Wiener Philharmoniker (…) hochkarätige, höchstes Straussglück bescherende Sängerbesetzung mit Stephan Gould als Kaiserin, Michaela Schuster als Amme, Wolfgang Koch als Barak und Evelyn Herlitzius als Färberin, wie die Inszenierung von Christof Loy. – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Großartig, mit welcher Schärfe Michaela Schuster die intrigante Veranlagung der Amme herausarbeitet, und buchstäblich umwerfend die dramatische Energie, mit der die extravagante Evelyn Herlitzius die Frau des Färbers auflädt. (…) Und was die Wiener Philharmoniker mit ihren schimmernden Streichern, in die sich Christa Schönfeldinger an der Glasharmoniker perfekt einfügt, und ihren vielfarbigen Bläsern an orchestraler Qualität bieten – das können nur sie. – Neue Zürcher Zeitung
Dank Loys Feinjustierung, dank seiner minutiösen, wie beiläufig wirkenden Figurenchoreographie wird man vom Nicht-Spiel gebannt. – Münchner Merkur
5
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Drama, General
So war Faust I bis dato selten zu erleben: ein formales Experiment, der Dichtung nichts Fremdes aufnötigend, wie aus ihrem Geist entsprungen, das Goethes poetische Wunderkraft respektiert und strahlend zur Geltung bringt. – Die Welt
Was hier geschieht, ist eine Welterschaffungsperformance. (…) Der erste Teil zeigt, wie aus einem Kopf eine Welt entsteht. Der zweite Teil bewirtschaftet und verschwendet diese Welt. Der erste Teil ist sparsam, ökonomisch, zauberhaft; der zweite Teil ist laut, überstürzt, voller Mummenschanz. – NDR Kultur
Der Tragödie beider Teile spannt Nicolas Stemann zu einem kecken, vital-sinnlichen Theatersuperlativ zusammen. (…) Dem starken Ensemble des Hamburger Thalia-Theaters glückt mit Nicolas Stemann abseits der erwartbaren Pfade der Werktreue eine aufregende Reise in das gereimte Textmonument. – Augsburger Allgemeine
(…) so wird Faust I zu einem inhaltlich wie atmosphärisch sehr dichten, zunehmend berührenden Texttheater, in dem drei (auch sprachlich) grandiose Schauspieler zu bestaunen sind. – Süddeutsche Zeitung
3
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Drama, General
Mit großem Jubel für Darsteller und Regisseur wurde Jedermann auf dem Salzburger Domplatz aufgenommen. Und zwar mit Recht. Dem Team ist es gelungen, aus einem religiösen Weihespiel ein Stück zu machen. Theater statt Kirche. Das ist keine geringe Leistung. (…) bei ihrem Debüt großartig komödiantisch: Lina Beckmann. (…) Das Ereignis des Abends ist Nicholas Ofczarek in der Hauptrolle (…) Diese Inszenierung kann Gänsehaut verursachen. (…) Großer Jubel für ein starkes, von einem entfesselten Nicholas Ofczarek angeführtes Ensemble. – Kurier
Denn die zwei Stunden sind richtig gutes, berührend bewegendes und spannendes Schauspiel, das ins Herz, in die Seele und den Kopf geht. (…) Die Sensation: Lina Beckmann als „Gute Werke“: Frech, forsch, fordernd, ein Vergnügen! – Kronen Zeitung
Der Jedermann (…) ist heuer ebenso nahe an den Intentionen seines Schöpfers wie an der Gegenwart. Eine erstaunliche Leistung, die Respekt abringt (…) – APA
Im zweiten Jahr ist dieses Ensemble auf höchster Betriebstemperatur, gut abgestimmt, sich blind vertrauend und lustvoll bei der Arbeit (…) – Salzburger Nachrichten
Ein würdiger Auftakt des Festspielprogramms (…) und eine sehenswerte Weiterentwicklung des Stücks. – Kleine Zeitung
1
SEP
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
published in: Opera, General
Toll ist das inszeniert, ganz nah am Übermut, am Erregungsgrad und der genialen Unberechenbarkeit von Mozarts Musik. (…) Wie die Beziehung hier zum Beben und die Verhältnisse federleicht zum Tanzen gebracht werden, wie beseelt hier ein grandioses Mozartensemble um Marlis Petersen als Susanna und Erwin Schrott als Figaro singt und spielt und der Salzburger Dirigentendebütant Robin Ticciati das musikalische Geschehen zusammenhält, fügt sich ebenfalls zu einem der Momente, in denen die Kunst auf das Leben überzuspringen scheint. – Die Zeit
Claus Guths Inszenierung hat sich auf das schönste entwickelt: Wie von Hitchcock ertüftelt ist die Upper-Class-Atmosphäre, unter deren Oberfläche Gewalttätigkeit und sexuelle Obsessionen wüten. – NEWS
Die deutsche Sopranistin Marlis Petersen agierte spielfreudig, mit wunderschönem Sopran, noblem Timbre, guter Höhe und sorgte für betörende Momente. (…) Den Anfang macht das fabelhafte Orchestra of the Age of Enlightenment, das unter Robin Ticcati bestechend agiert. Der Klang ist transparent, schlank, die Spielweise wendig und flexibel, die Interpretation leichtfüßig, einmal klagend, dann jubilierend. Eine Freude, diesem Orchester zuzuhören (…) – Kurier
Eine so innig und balsamisch weich phrasierende Gräfin wie Genia Kühmeier ward lange nicht gehört. Ihren Grafen, Simon Keenlyside, verlässt der baritonale Mut nicht einmal, wenn ihm der Todesengel im Nacken sitzt! Und Marlis Peterson ist eine hinreißende neue Susanna, präsent, aber niemals übertrieben, von eminenter vokaler Beweglichkeit, ohne auch nur in der Rosen-Arie sinnentleerter Selbstgefälligkeit zu verfallen: Immer schwingen im Gesang Gefühle und Lebensklugheit mit. – Die Presse
Ein derart homogenes Ensemble, so spielfreudige Darsteller und vor allem so „mozartisch“ im besten Sinn hat man Figaro selten gehört – oder gesehen. Da stand ein Dream Team auf der Bühne, das Guths intellektuelle Leistung als dramaturgisch präziser Regisseur mit hohem Können umsetzte. – Salzburger Nachrichten
(…) Robin Ticciati spielt das Orchestra of the Age of Enlightenment einen inspirierenden Mozart, wobei Ticcati die Sänger wunderbar führt, und die sind Weltklasse (…). Simon Keenlyside ist der beste und hysterische Conte Almaviva, Genia Kühmeier ist eine begnadete feinfühlige und derzeit konkurrenzlos singende Contessa, Marlis Petersen eine überlegene Susanna. – Dolomiten
Es entstehen bei Guth vor allem auch extrem subtile und dichte Choreografien der gestisch vermittelten Gefühle, deren Umsetzung natürlich nur mit glänzenden Singschauspielern zu bewerkstelligen ist. Und: Auch Simon Keenlyside (als neurotisch-aggressiver Graf) und Genia Kühmeier (als Gräfin) gehören zur Luxusbesetzung. – Der Standard
30
AUG
2011
by
Alek Shrader
08:24 h;
published in: Opera, General
The time has come. It’s the big finish, the grand finale, the end. I want to say thank you to Salzburg, the Festival, the cast and crew of Così, and all you brave readers out there for a great summer. As I sit here in my attic apartment, in a full-body sweat with fans blasting to no avail, I can’t help but wish we had more time together.
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29
AUG
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
09:00 h;
published in: Drama, General
Without fail, he attracts audiences every year – since 1920. Jedermann is a unique and rare success story. And the story of the rich dandy who has to account for himself is still popular after more than 90 years. On August 29, the successful play is performed for the 600th time at the Salzburg Festival.
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