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PROGRAMMDETAIL

Georg Friedrich Händel • Semele

Opera after the manner of an Oratorio in drei Akten
Libretto von William Congreve

Konzertante Aufführung

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LEADING TEAM

Diego Fasolis, Musikalische Leitung

BESETZUNG

Cecilia Bartoli, Semele
Charles Workman, Jupiter/Apollo
Birgit Remmert, Juno
Liliana Nikiteanu, Ino
Rebeca Olvera, Iris
Andreas Scholl, Athamas
Peter Kálmán, Cadmus/Somnus
Coro della Radiotelevisione Svizzera, Lugano
I Barocchisti

ZUR PRODUKTION

Semele ist bezaubernd; je mehr ich sie höre, um so mehr liebe ich sie.“ So äußerte die Händel-Verehrerin Mary Delany in einem Brief an eine Freundin ihre Begeisterung über das neueste Werk ihres verehrten Meisters, mit dem andere Zeitgenossen jedoch ihre Schwierigkeiten hatten. „Semele“, so charakterisierte Händels Biograf John Mainwaring schon 1761, „ist eine englische Oper, heißt aber Oratorium und wird als solches aufgeführt“, während Charles Jennens, der Textbearbeiter des Messiah, kurz und bündig meinte: „No oratorio, but a baudy opera“ – „Kein Oratorium, sondern eine obszöne Oper.“ Händel selbst hatte das Werk als „Opera after the manner of an Oratorio“ angekündigt und damit auf den besonderen Charakter dieses Werkes in seinem Gesamtschaffen hingewiesen. Die Handlung: Göttervater Jupiter liebt die sterbliche Semele, die Tochter des thebanischen Königs Cadmus, und unterhält mit ihr ein heimliches Verhältnis. Die rechtmäßige Gattin Jupiters, Juno, kommt jedoch dahinter. Eifersüchtig sinnt sie auf Rache. In Gestalt von Semeles Schwester redet sie ihr ein, sie würde göttliche Ehren erlangen, wenn sie Jupiter dazu veranlasste, sich ihr in seiner göttlichen Gestalt zu zeigen. Jupiter, der geschworen hat, Semele jeden Wunsch zu erfüllen, erscheint ihr beim nächsten Mal mit den Zeichen seiner göttlichen Macht, den Wolken, dem Regen, den Winden, dem Donner und mit seinem unentrinnbaren Blitzstrahl. Semele vermag dem göttlichen Licht nicht standzuhalten und verbrennt an Jupiters Blitz. Laut Ovid schnitt Jupiter dann der von ihm schwangeren Semele das Kind aus dem Leib und pflanzte es sich in seinen Schenkel ein, um es dort bis zur Geburt auszutragen. Dieses Kind war der Gott Dionysos. 

Zeus, Marmorstatue 1572, © akg-images

KARTEN

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