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PROGRAMMDETAIL

Mozart-Matinee • Ádám Fischer

PROGRAMM

WOLFGANG A. MOZART • Kirchensonate für Orchester und Orgel C-Dur KV 278

WOLFGANG A. MOZART • Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622

WOLFGANG A. MOZART • Kirchensonate für Orgel und Orchester C-Dur KV 329

LUDWIG V. BEETHOVEN • Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 – "Pastorale"

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Ádám Fischer, Dirigent
Jörg Widmann, Klarinette
Mozarteumorchester Salzburg

Ohne Titel, © Eva Schlegel

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EDITORIAL 2013

Das Konzert 2013

von Alexander Pereira und Florian Wiegand

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Mozart-Matineen • Mozarteumorchester Salzburg

Seit Jahrzehnten legendär sind die an den Festspiel-Wochenenden stattfindenden Mozart-Matineen. Der Sommer 2013 präsentiert eine hochkarätige Auswahl an Dirigenten und Solisten in sieben sorgfältig zusammengestellten Matinee-Programmen, die Mozarts Beziehungen zu den beiden anderen Vertretern der Wiener Klassik – Haydn und Beethoven – aufzeigen, ihn aber auch mit Komponisten der Gegenwart in einen zeitgenössischen Dialog treten lassen. In den Programmen spiegeln sich die dramaturgischen Leitlinien des Konzertprogramms wider. Eingebunden in die Ouverture spirituelle sind die ersten beiden Matineen, die von Thomas Hengelbrock und Adam Fischer geleitet werden. Jörg Widmann ist der Solist in Mozarts spätem Klarinettenkonzert. Thomas Hengelbrock wird Mozarts Requiem Takemitsus Requiem für Streicher gegenüberstellen und somit zugleich einen ersten wichtigen Beitrag zum diesjährigen Japan-Schwerpunkt der Reihe Salzburg contemporary leisten. Eine spannende Gegenüberstellung wagt Ingo Metzmacher mit der Kombination von Mozarts Deutschen Tänzen, Strawinskys Dances concertantes und den Ragtime Dances von Charles Ives. Rudolf Buchbinder wird die Klavierkonzerte KV 482 und 488, für die Mozart im Orchester auch Klarinetten vorgeschrieben hat, sowie das erste von Mozart in einer Molltonart komponierte Konzert KV 466 interpretieren und dabei als „primus inter pares“ das Mozarteumorchester vom Klavier aus leiten.
Unter der Leitung von John Eliot Gardiner erklingt Händels Oratorium Das Alexander-Fest – eine Ode zu Ehren der Hl. Cäcilie, der Patronin der Kirchenmusik –, und zwar in der Orchestrierung von Mozart. Eng mit der Geschichte der Festspiele verbunden ist das Programm der letzten Matinee, die dem Komponisten Gerhard Wimberger – langjähriges Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele – zum 90. Geburtstag gewidmet ist: Hans Graf wird die Uraufführung von Wimbergers Passion Giordano Bruno für Bassbariton, Sprecher, gemischten Chor und Orchester leiten, Peter Simonischek die Rolle des Sprechers übernehmen.