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PROGRAMMDETAIL

Festkonzert

PROGRAMM

HENRY PURCELL • Ground, Aria and Ritornello der Dido
„When I am laid in earth“ aus Dido and Aeneas

CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK • „Che farò senza Euridice“ aus Orfeo ed Euridice

JOSEPH HAYDN • „Al tuo seno fortunato“ aus L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice

JACQUES OFFENBACH • Le jugement de Páris „Au mont Ida, trois Déesses“ aus La Belle Hélène

und andere Werke

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INTERPRETEN

Anna Netrebko, Sopran
Cecilia Bartoli, Mezzosopran
Juan Diego Flórez, Tenor
Christopher Maltman, Bariton
Salzburger Bachchor
Camerata Salzburg
Louis Langrée, Musikalische Leitung

ZUR PRODUKTION

Nach Claudio Monteverdi haben zahlreiche weitere Komponisten versucht, orphische Töne in ihren Werken nachzuempfinden. Nicht nur der Natur und Götter bezwingende Gesang von Orpheus aber war es, sondern auch seine Klage um die verlorene Eurydike, die immer wieder zur Komposition herausforderte. Zu den bewegendsten Beispielen gehört zweifelsohne die Arie „Che farò senza Euridice“, die Gluck in seinem L’Orfeo schuf. Die hier eingefangene Todessehnsucht ist jener vergleichbar, die Henry Purcell rund 100 Jahre zuvor für seine Dido gefunden hat: Mit „When I am laid in earth“ verabschiedet sie sich von der Welt, nachdem ihr Geliebter Aeneas es vorgezogen hatte, einem Befehl Jupiters zu folgen und sie zu verlassen. Einen sehr ungewöhnlichen Weg beschreitet Joseph Haydn in seiner Orfeo-Oper, der schon im Titel anklingt L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice. Nachdem Euridice durch einen Schlangebiss getötet wurde, verliert Orfeo gleichsam seine Stimme. Bei Haydn ist es ein Genio, dessen hochvirtuoser Gesang in die Unterwelt führt. Im 19. Jahrhundert mischte dann der geniale Spötter Jacques Offenbach die Götterwelt gehörig auf. An seinen Librettisten Ludovic Halévy schrieb er im März 1858: „Die Idee, einmal den Olymp unserer eigenen Erde gleichzumachen, hat mich schon immer fasziniert … Nur einfach die Götter auf Erden zu bringen und Walzer singen zu lassen, genügt nicht. Sie müssen aus ihrer Göttlichkeit herausgerissen werden und trotzdem souverän göttlich bleiben. Lass sie, die Götter, unsere Sprache sprechen, leben sollen sie in ihren klassischen Kostümen und kommentieren sollen sie uns, und nicht umgekehrt.“

David, Statue von Michelangelo, 1501/04, © shutterstock @ Malgorzata Kistryn

KARTEN

Karten für die Opern- und Konzertvorstellungen sind außerdem im Abonnement online buchbar.

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