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PROGRAMMDETAIL

Matinee Christoph und Julian Prégardien

PROGRAMM

CLAUDIO MONTEVERDI • Dormo ancora o son desto? aus Il ritorno d’Ulisse in Patria

CLAUDIO MONTEVERDI • Oh padre sospirato! aus Il ritorno d’Ulisse in Patria

CLAUDIO MONTEVERDI • Possente spirto aus L’Orfeo

CLAUDIO MONTEVERDI • Saliam cantando al Cielo aus L’Orfeo

FRANZ SCHUBERT • Gruppe aus dem Tartarus D 583
(orchestriert von Johannes Brahms)

FRANZ SCHUBERT • Fahrt zum Hades D 526

FRANZ SCHUBERT • Der zürnenden Diana D 707 

FRANZ SCHUBERT • Ganymed op. 19 Nr. 3, D 544

FRANZ SCHUBERT • An Schwager Kronos D 369

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INTERPRETEN

Christoph Prégardien, Tenor
Julian Prégardien, Tenor
Jos van Immerseel, Cembalo/Hammerflügel
Musiker von Anima Eterna Brugge

ZUR PRODUKTION

Das Verhältnis zwischen Vätern und Söhnen war – denkt man an Uranos und Kronos oder Kronos und Zeus – in der Götterwelt durchaus nicht unproblematisch. Eine schöne Ausnahme bildet da Apollo, der seinem Sohn Orpheus nicht nur die berühmte Leier schenkte, mit der er sich gegen den Widerstand Charons Zutritt in die Unterwelt verschaffte, sondern er blieb auch an seiner Seite, als Orpheus seine Eurydike zum zweiten Mal verloren hatte. So jedenfalls schildert es Claudio Monteverdi in der ersten Oper der Musikgeschichte. Apollo kann Orpheus davon überzeugen, dass wahres Glück nur in der Unsterblichkeit zu erlangen sei, so dass beide zusammen schließlich – hochvirtuose Koloraturen singend – zum Himmel aufsteigen, wohin auch Orpheus’ Leier als Sternbild versetzt wurde.
Als Spielball der Götter und deren interner Auseinandersetzungen irrte Odysseus 20 Jahre durch die Welt. Bei seiner Heimkehr kann er sich aber nicht nur der ungetrübten Treue und Solidarität seiner Gattin Penelope, sondern auch der seines Sohnes Telemach erfreuen, mit dessen Hilfe er alle Widersacher außer Gefecht setzt.
Ließ Monteverdi 1607 sein Publikum erleben, wie Orpheus an den Pforten des Totenreiches um Einlass fleht, so schildert Franz Schubert wenig mehr als 200 Jahre später, wie man sich die Fahrt dorthin vorzustellen habe.
In seinen weniger bekannten Liedern zu mythischen Themen nach Texten von Goethe, Schiller oder seinem Freund Mayrhofer kommt es zu dramatischen Schilderungen, wenn etwa Zeus dem schönen trojanischen Königssohn Ganymed nachstellt oder wenn Actaeon, der Jäger, heimlich Diana im Bad beobachtet.

Raub der Proserpina, Skulptur von Giovanni Lorenzo Bernini, um 1621/22, © ohne Angabe / no details available

KARTEN

Karten für die Opern- und Konzertvorstellungen sind außerdem im Abonnement online buchbar.

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