Die aktuellen Blogeinträge
27
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein
Unter dem Dirigenten Yannick Nézet-Séguin spielen die Philharmoniker temporeich, fein differenziert, dynamisch, klanglich ausbalanciert. Ein musikalischer Erfolg im Haus für Mozart. (…) Franz-Josef Selig ist ein exzellenter Komtur mit mächtigem Bass (…).
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24
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Schauspiel, Allgemein
Poetisches Menschenexperiment: Thomas Ostermeier triumphiert mit Maß für Maß in Salzburg. (…) An Jenny Königs Isabella fasziniert das schön Unbeirrbare, dass sie eben nicht als bigott oder als Hysterikerin denunziert wird, deren Weh und Ach aus einem Punkt zu kurieren wäre. (…) Gert Voss ist als Vincentio schlichtweg grandios, derlei kann niemand sonst. – Die Welt
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21
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Schauspiel, Allgemein
Peter Handke hat mit Immer noch Sturm sein wichtigstes Stück geschrieben – bei den Salzburger Festspielen wurde es triumphal uraufgeführt. – Süddeutsche Zeitung
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19
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein
Grandios ist Christoph Marthalers Regie, die das Geschehen in einen von Anna Viebrock gebauten Gerichtsaal verlegt. Wahrhaftig versteht es der Regisseur, ein Planetensystem von Gegenwelten zu erschaffen, Endlosschleifen zu ziehen und die Zeit außer Kraft zu setzen. (…)
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17
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein
Diesmal ist ein Mozart-Dream-Team am Werk: Les Musiciens du Louvre aus Grenoble mit Marc Minkowski am Pult klingen spritzig, federleicht, schlank, tanzend, elegant und fetzig. (…) Bo Skovhus beherrscht den „Don Alfonso“ souverän. Klanglich außergewöhnlich war „Fiordiligi“ Maria Bengtsson.
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14
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein
Željko Lučić and Tatiana Serjan gave vocally admirable performances in the leading roles: Lučić has the power and richness of tone of the true Verdi baritone, while Serjan was impressively accurate, and as forceful in piano passages as she was at forte.
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12
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Konzert, Allgemein
Was das in der Kollegienkirche verteilte Ensemble Modern, Die Schola Heidelberg, die Gesangssolisten (…) leisteten, verdiente gleichwohl höchste Bewunderung: Nonos Raumklang-Vision wurde magische Wirklichkeit. (…) eine perfekte Aufführung (…) – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der fünfte Kontinent (…) startete fulminant. Nicht zuletzt, weil die Wiedergabe dieses aufführungstechnisch extrem komplizierten Nono-Werks exemplarisch gelang. – APA
Dirigent Ingo Metzmacher (…) und die Dirigentin Mathilda Hofman organisieren diese einmal am fast Unhörbaren entlang fließende, dann wieder mit eruptiven Blechbläserflutungen überwältigende Musik delikat. – Der Standard
Das Publikum, neues wie vertrautes, brachte zweieinhalb Stunden beispielhafte Konzentration auf, ein spürbares Eintauchen in Klänge, die so nur an diesem Ort herstellbar, erfühlbar werden. – Salzburger Nachrichten
Der Klangraum wurde perfekt bespielt (…) – Kronen Zeitung
Das Ensemble Modern Orchestra und die Schola Heidelberg lassen keine Wünsche offen (…). – Kleine Zeitung
10
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Schauspiel, Allgemein
Schimmelpfennigs Text verwirrt zunächst, verdichtet sich dann langsam und mit großem Sog zu einer Art höheren Klarheit. Das erlesene Schauspielerquartett (…) geht mit Schimmelpfennigs wie auf Millimeterpapier entworfenem Text so selbstverständlich um, als sei’s ein Kinderspiel. Ein Wunder differenzierter Schauspielkunst, wie das glänzend aufeinander eingespielte Ensemble virtuos die Textebenen wechselt, mit direkter und indirekter Rede spielt, hier die Künstlichkeit ausstellt und zwei Sätze später ins Reale durchbricht. (…) So möchte man sich am Schluss gar nicht mehr trennen von der Geschichte, die man längst kennt, deren Text aber immer mehr zu tanzen scheint. – Tageszeitung
Ein wunderbares Ensemble mit Ulrich Matthes, Kathleen Morgeneyer, Andreas Döhler und Almut Zilcher hält die Balance zwischen lakonischem Humor und kalter Poesie. – focus.de
(…) ein relevanter Abend, weil auf der Bühne Dinge verhandelt werden, die jeden angehen, ja, die das Menschsein ausmachen. – Münchner Merkur
Schimmelpfennig ist Spezialist für poetische, märchenhafte Parabeln aus handfesten, dem Leben entnommenen Zutaten. (…) Der Text ist wie ein Musikstück gearbeitet, mit Motiven, die immer wieder anklingen, variiert und wieder aufgenommen werden. – Oberösterreichische Nachrichten
Hinreißende Sprechkunst, die jede Silbe vor dem Alltagston bewahrt. Sprachmusik, die Raum, die Zeit und Sinn aufhebt. – Wiener Zeitung
Schimmelpfennigs mythologisch und symbolisch aufgeladener Text ist eine Herausforderung an den Zuschauer, seine reduzierte Inszenierung eine an die Schauspieler. Und die bewältigen sie furios, machen aus der Sprechoper ein spannendes dramatisches Spiel. – Abendzeitung
8
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein
(…) aufreizend andere, unkonventionelle, offen gedankenspielerische Interpretation eines schwierigen, großen Werks, das in Szene und Musik ungeahnt neue Dimensionen erschließt. (…) Verblüffend ist, wie Loy seine Geschichte – und das ist auf den ersten Blick gewiss nicht die Geschichte Hofmannsthals – dennoch mit intelligenter Genauigkeit ganz aus dem Text herleitet, ohne ihn umzudeuten. – Salzburger Nachrichten
Wie Thielemann noch im größten Aufruhr den Überblick wahrt, wie er brutal wird, ohne je die Klangcontenance preiszugeben, welchen Sog er entfacht, als griffe hier tatsächlich eine fremde Welt nach den Seelen der Zuschauer, das ist großartig. – Die Zeit
Thielemann sorgt mit den Musikern für einen einzigartigen Klang, phänomenale Farbenpracht, für Präzision und Raffinesse, die man garantiert nirgendwo anders erlebt. Die Fülle an Ausdrucksmöglichkeiten, die solistischen Feinheiten, der Mut zur Schönheit bei der Entwicklung des Streicherklanges, aber auch bei den Holz- und Blechbläsern, zur Aufsplittung der komplexen Partitur in zarteste Kleinode sind gigantisch. – Kurier
Christian Thielemann (…) macht die erste Opern-Neuinszenierung der Salzburger Festspiele mit den Wiener Philharmonikern und einem bejubelten Solisten-Ensemble zu einem opulenten musikalischen Gemälde. – WELT ONLINE
(…) sich selbst übertreffende Wiener Philharmoniker (…) hochkarätige, höchstes Straussglück bescherende Sängerbesetzung mit Stephan Gould als Kaiserin, Michaela Schuster als Amme, Wolfgang Koch als Barak und Evelyn Herlitzius als Färberin, wie die Inszenierung von Christof Loy. – Frankfurter Allgemeine Zeitung
Großartig, mit welcher Schärfe Michaela Schuster die intrigante Veranlagung der Amme herausarbeitet, und buchstäblich umwerfend die dramatische Energie, mit der die extravagante Evelyn Herlitzius die Frau des Färbers auflädt. (…) Und was die Wiener Philharmoniker mit ihren schimmernden Streichern, in die sich Christa Schönfeldinger an der Glasharmoniker perfekt einfügt, und ihren vielfarbigen Bläsern an orchestraler Qualität bieten – das können nur sie. – Neue Zürcher Zeitung
Dank Loys Feinjustierung, dank seiner minutiösen, wie beiläufig wirkenden Figurenchoreographie wird man vom Nicht-Spiel gebannt. – Münchner Merkur
5
SEP
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FESTSPIELKIEBITZ
08:00 h;
veröffentlicht in: Schauspiel, Allgemein
So war Faust I bis dato selten zu erleben: ein formales Experiment, der Dichtung nichts Fremdes aufnötigend, wie aus ihrem Geist entsprungen, das Goethes poetische Wunderkraft respektiert und strahlend zur Geltung bringt. – Die Welt
Was hier geschieht, ist eine Welterschaffungsperformance. (…) Der erste Teil zeigt, wie aus einem Kopf eine Welt entsteht. Der zweite Teil bewirtschaftet und verschwendet diese Welt. Der erste Teil ist sparsam, ökonomisch, zauberhaft; der zweite Teil ist laut, überstürzt, voller Mummenschanz. – NDR Kultur
Der Tragödie beider Teile spannt Nicolas Stemann zu einem kecken, vital-sinnlichen Theatersuperlativ zusammen. (…) Dem starken Ensemble des Hamburger Thalia-Theaters glückt mit Nicolas Stemann abseits der erwartbaren Pfade der Werktreue eine aufregende Reise in das gereimte Textmonument. – Augsburger Allgemeine
(…) so wird Faust I zu einem inhaltlich wie atmosphärisch sehr dichten, zunehmend berührenden Texttheater, in dem drei (auch sprachlich) grandiose Schauspieler zu bestaunen sind. – Süddeutsche Zeitung