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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Explosion aus tönendem Licht

27 MÄR 2017

by FESTSPIELKIEBITZ  09:24 h;
veröffentlicht in: Konzert

Kent Nagano © Felix Broede
Eine Explosion aus tönendem Licht und leuchtenden Klängen verspricht dem Titel nach das Auftaktkonzert der Ouverture spirituelle unter der Überschrift der „Transfiguration“ zu werden. Kent Nagano dirigiert am 22. Juli 2017 das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Solist ist der Pianist Pierre-Laurent Aimard. Zu hören sind György Ligetis Lux aeterna und Olivier Messiaens La Transfiguration de Notre Seigneur Jésus-Christ.

47 Aufführungen, davon 36 Opernabende und 11 Konzerte hat Dirigent Kent Nagano bereits bei den Salzburger Festspielen geleitet. 1994 gab er sein Debüt mit Igor Strawinskys Oedipus Rex / Psalmen-Sinfonie in der Regie von Peter Sellars. Zusammen mit ihm gelang ihm 1998 die von Kritikern und Publikum gleichermaßen gelobte Oper Saint François d’Assise von Olivier Messiaen. Es folgten weitere Erfolge mit Doktor Faust von Ferruccio Busoni in der Regie von Peter Mussbach (1999) und mit der Uraufführung L’amour de loin von Kaija Saariaho in der Regie von Peter Sellars (2000). Mit Der König Kandaules von Alexander Zemlinsky in der Regie von Christine Mielitz (2002) und Die Gezeichneten von Franz Schreker in der Regie von Nikolaus Lehnhoff (2005) dirigierte er während der Intendanz von Peter Ruzicka die Werke zweier jüdischer österreichischer Komponisten, deren Werke von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert worden waren und dadurch fast in Vergessenheit gerieten.

Zuletzt war Kent Nagano 2011 bei den Salzburger Festspielen zu erleben, als er drei Konzerte mit der Camerata Salzburg dirigierte.

Lesen Sie hier das ganze Interview.

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