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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Dr. Helga Rabl-Stadler einstimmig bis 2020 als Festspielpräsidentin bestätigt

3 DEZ 2016

by FESTSPIELKIEBITZ  00:51 h;
veröffentlicht in: Allgemein

Ing. Friedrich Urban, Dr. Christian Kircher, Mag. Hans Scharfetter, Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Dr. Maria Fekter, Bürgermeister Dr. Heinz Schade
Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat in seiner heutigen Sitzung wichtige Weichenstellungen für die Zukunft des Unternehmens getroffen.

„Helga Rabl-Stadler bleibt für weitere 3 Jahre Festspielpräsidentin, ihr Vertrag wurde bis 30. September 2020 verlängert“, teilte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer als gesetzlicher Vertreter des Salzburger Festspielfonds am 2. Dezember 2016 mit. Dr. Raimund Steiner von Egon Zehnder hat zuvor dem Kuratorium das Ergebnis des Auswahlverfahrens präsentiert.  „Die Festspiele sind mit Helga Rabl-Stadler als Präsidentin, Intendant Markus Hinterhäuser und dem neuen kaufmännischen Direktor Lukas Crepaz hervorragend für die Zukunft aufgestellt“, freute sich Landtagsabgeordneter Mag. Hans Scharfetter, derzeit Vorsitzender des Festspielkuratoriums.

„Ich freue mich, dass mir das Kuratorium weiterhin das Vertrauen schenkt, die Festspiele ins Jubiläumsjahr 2020 zu führen und die derzeit anstehenden dringenden Investitionen in den Brandschutz und die Modernisierung der Festspielhäuser abzuschließen. Ich will gemeinsam mit meinen Kollegen im Direktorium die organisatorische und finanzielle Basis ausbauen und absichern, die Markus Hinterhäuser für seine hochinteressanten Programme braucht“, sagt Helga Rabl-Stadler.

„Dass Helga Rabl-Stadler mit ihrer Erfahrung, Loyalität, ihrer Klugheit und ihrem wachen Auge für drei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt wurde, ist nicht nur für mich sondern vor allem für die Salzburger Festspiele ein großes Glück“, erklärte Intendant Markus Hinterhäuser.

Darüber hinaus hat sich das Kuratorium vor allem mit dem so positiven vorläufigen Rechnungsabschluss 2016 beschäftigt. Der geprüfte Abschluss wird dem Kuratorium in seiner nächsten Sitzung im Februar 2017 zur Prüfung vorgelegt.

Das auf Grundlage der vorigen Quartalsberichte zu erhoffende gute Ergebnis konnte nochmals deutlich übertroffen werden. Im Augenblick weist der vorläufige Jahresabschluss einen Bilanzgewinn von 417.000 Euro auf. Dieser könnte sich durch eine noch offene Investitionsrücklage auf über 800.000 Euro erhöhen. „Dieser große Erfolg rührt zum einen aus dem Erfolg im Kartenverkauf zum anderen ist er den großen Anstrengungen aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen geschuldet, alle Kostenpositionen zu unterschreiten“, führte Mag. Hans Scharfetter aus und freute sich weiter: „Die Präsidentin und Sven-Eric Bechtolf haben mit ihren beiden Programmen die Vorauspunzierung als Interimszeit sowohl was den künstlerischen als was den finanziellen Erfolg betrifft Lügen gestraft. Und Markus Hinterhäuser hat das Glück, die erarbeiteten Reserven in seinen ersten beiden Intendantenjahren zu nützen.“

„Es ist der guten Arbeit des Kartenbüros zu verdanken, dass die negativen Effekte aus der Insolvenz des Kartenbüros Polzer knapp vor Festspielbeginn ökonomisch und marketingtechnisch so hervorragend bewältigt werden konnten“, so Helga Rabl-Stadler.

Ein weiteres wichtiges Thema, das Direktorium und Kuratorium auch in den nächsten Jahren noch organisatorisch und finanziell beschäftigen wird, sind die dringend notwendigen Investitionen in den Brandschutz, das Sicherheitspaket und die technische Modernisierung der aus den 1960er Jahren stammenden Anlagen im Großen Festspielhaus. Hierbei müssen die Anforderungen von Brandschutz, Sicherheitskonzept und Arbeitnehmerschutz in Einklang gebracht werden. 

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