Peter Handkes Zeitreise
27
MAI
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
13:47 h;
veröffentlicht in: Schauspiel, Allgemein
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| Peter Handke, Foto: Luigi Caputo |
Immer
noch Sturm ist wahrscheinlich Peter
Handkes persönlichstes Werk. Unter einem Apfelbaum auf dem Jaunfeld versammelt der Dichter seine Vorfahren – und komponiert ein berührendes
Familiendrama vor dem Hintergrund der Partisanenkämpfe der Kärntner Slowenen
gegen die Nationalsozialisten. Das Handke’sche „Ich“ trifft auf seine
Großeltern und deren Kinder: auf die eigene Mutter, seine Tante und Onkel. Die
Familienmitglieder begleiten den Erzähler bis in die Träume, fliehen ihn
wieder, schweigen – und stimmen schließlich einen polyphonen „Gesang auf das
Leben“ an.
Seit Anfang Mai laufen in Hamburg unter
der Regie von Dimiter Gotscheff bereits die Proben zum Stück, dessen
Uraufführung am 12. August auf der Perner-Insel in Hallein mit Spannung
erwartet wird. Nun steht auch die Besetzung fest – Jens Harzer, Oda Thormeyer,
Bibiana Beglau und Tilo Werner werden in Salzburg wieder auf der Bühne stehen.
Im ORF-Interview sprach Peter Handke mit
Katja Gasser über sein Schreiben, das neue Stück und darüber, wie Literatur
Gerechtigkeit schafft.
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