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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Feiern Sie mit uns das „Fest zur Festspieleröffnung“

10 JUL 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  11:16 h;
veröffentlicht in: Allgemein

29 SPIELSTÄTTEN – 73 VERANSTALTUNGEN – 9800 KOSTENLOSE ZÄHLKARTEN

Bereits seit 36 Jahren ist das Fest zur Festspieleröffnung traditioneller Fixpunkt, das heuer mit einem besonders dichten Programm am ersten Festspieltag über die schönsten Bühnen Salzburgs gehen wird. Dass Joseph Haydns Schöpfung am Beginn der Festspiele steht und die Ouverture spirituelle einleitet, hat seit einigen Jahren schöne Tradition. Marc Minkowksi dirigiert das Werk um 19.30 Uhr im Großen Festspielhaus.

Die Premiere des Jedermann am Sonntag, 19. Juli erlaubt es uns, den weit über die Grenzen Salzburgs beliebten Fackeltanz schon am 18. Juli zu integrieren und wieder zu einem der Höhepunkte des Fests zu machen (ab 21.00 Uhr | Residenzplatz).

Die dramaturgischen Fäden zur Ouverture spirituelle
Vielfältige Bezüge im Fest-Programm zu schaffen ist erklärtes Ziel: So öffnen die Festspiele eine Probe des Coro della Radiotelevisione Svizzera, Lugano, unter der Leitung von Diego Fasolis für das Konzert mit Werken Palestrinas (20.00 Uhr | Kollegienkirche).
Im Salzburger Dom leitet János Czifra den Salzburger Domchor, den Domchor Fribourg und die Darmstädter Kantorei. Gemeinsam mit dem Orchester der Dommusik präsentieren sie Franz Schuberts Große Messe in Es-Dur (18.00 Uhr | Salzburger Dom). Mehrere zentrale Werke Schuberts sind am 24., 25. und 26. Juli bei den Festspielen zu erleben.
Die Stiftsmusik St. Peter bringt die schönsten Arien und Chöre aus Händels Messias unter der Leitung von Armin Kircher (16.00 Uhr | Stiftskirche von St. Peter).
Festliche Klänge von Mozart und Salieri bis zu Biber und Starzer lässt der Schwanthaler Trompetenconsort im Hof Wolf Dietrichsruh erklingen (16.45 Uhr).
Der hinduistische Schwerpunkt im Festspielprogramm spiegelt sich im U-musikalischen Bereich am Fest wider, wenn k3 Goes India (mit Ensemble 013-Leiter Robert Kainar) sowie Georg Gratzer & Amridan Jazz, Elektronik bzw. Weltmusik und Tanz mit indischer Musik verknüpfen.

Zeitgenössisches am Fest
Ganz besonders freut uns, dass Peter Konwitschny mit Bühnen- und Kostümbildner Johannes Leiacker die Neuproduktion von Wolfgang Rihms Musik-Theater Die Eroberung von Mexico vorstellen wird (11.30 Uhr | Felsenreitschule).
Wolfgang Rihms Werk steht auch beim Konzert der Internationalen Sommerakademie Mozarteum im Mittelpunkt (18.00 Uhr | Solitär).
Rund um Boulez’ Werk ranken sich die Konzerte des œnm (14.00 Uhr und 16.00 Uhr | Kuenburgpalais) und des Intakt Quartetts, das mit der spannenden Besetzung zwei Pianisten und zwei Perkussionisten aufwartet (14.30 Uhr | republic). Geleitet wird das Ensemble übrigens von Andreas Steiner, der mit seinen Salzburg Orchester Solisten den orchestralen Part bei Der Barbier von Sevilla für Kinder übernimmt.
Zeitgenössisches aus einem anderen Bereich präsentiert – neben Highlights der Klassik und Volksmusik – das Mundharmonika Quartett Austria. Mit ihren Instrumenten klingen die Vizeweltmeister wie ein ganzes Orchester.

Festspielkünstler und -themen
Nicht nur Peter Konwitschny gibt uns beim Fest die Ehre, sondern eine Reihe von Festspielkünstlern präsentiert sich mit speziellen Programmen:
Das Young Singers Project wird in der Meisterklasse von Kammersängerin Christa Ludwig zu erleben sein (15.00 Uhr und 16.30 Uhr | Universitätsaula).
Der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor trifft in der gleichen Spielstätte mit dem Kinderchor der Deutschen Oper Berlin zusammen (11.00 Uhr).
Eine Reihe von Darstellern aus unserem Jedermann verwenden ihren probenfreien Tag vor der Premiere für einen Auftritt am Fest: Cornelius Obonya & Die Österreichischen Salonisten präsentieren Heiteres wie Satirisches von Robert Gernhardt.
Gleich vier Darsteller haben sich zusammengetan, um Lady Shakespeare zu Wort kommen zu lassen: Katharina Stemberger, Tamzin Griffin, Stephan Kreiss und Hannes Flaschberger erarbeiten eigens für das Fest  Komödiantisches unter der Regie von Angelika Messner (17.30 Uhr und 19.30 Uhr | Markussaal).
Gleich gegenüber kann man auf Julian Crouch und Saskia Lane treffen: Beide sind nicht nur für den Jedermann und Mackie Messer im Einsatz, sondern zeigen ihre erste gemeinsame Puppentheaterproduktion Birdheart (14.00 Uhr und 15.15 Uhr | Kavernen 1595).
Wer sich noch an die eindringliche Musik der letztjährigen Produktion von Die letzten Tage der Menschheit erinnert, kann sich auf den kreativen Kopf Matthias Jakisic in einem Solokonzert freuen (21.00 Uhr | Hof Wolf Dietrichsruh).
Am 22. Juli wird Matthias Bartolomey als Solocellist des Concentus Musicus Wien konzertieren, beim Fest wird er mit Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann im Duo das in der klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium auf neue Wege führen (16.15 Uhr | Mozartplatz).
Wie in den Werkstätten der Salzburger Festspiele Kostüme, Schuhe und Perücken gefertigt werden, bleibt den Augen der Zuseher in der Regel verborgen. Welche Kunstfertigkeit dahintersteckt, machen Alberto Venzago und Lisa Kutzelnig mit ihren Fotos für Leica sichtbar. Die Einblicke werden in einer Ausstellung im Eingangsfoyer des Großen Festspielhauses gezeigt. Wir laden Sie herzlich zur Vernissage ein! (11.00 Uhr).
Die am 4. August bevorstehende Premiere von Beethovens Fidelio wird schon vorweg mit zwei Kuverts, zwei Marken und einem Sonderstempel gefeiert. Die begehrten Sammlerstücke können Sie im Schloss Mirabell beim Fest erwerben (13.00 Uhr | Aufgang Marmorstiege).

Literarisches
Um den Dichter Bertolt Brecht, dessen Dreigroschenoper in einer Salzburger Fassung als Mackie Messer am 11. August Premiere feiern wird, kreisen gleich drei Produktionen:
Kammerschauspielerin Elisabeth Orth liest ausgewählte Gedichte (17.00 Uhr | Edmundsburg, Europasaal).
Jürgen Tarrach, der Mammon im Jedermann, stellt Lieder, Gedichte und Geschichten von Bert Brecht zusammen. Gemeinsam mit Pianist Ingvo Clauder ist der Schauspieler im republic zu erleben (17.30 Uhr).
Wussten Sie, dass es eine Adaption der Dreigroschenoper aus nigerianischer Feder gibt? Aus dieser Opera Wonyosi von Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka wird Nick Monu in der Galerie matombo lesen (11.30 Uhr).
Kammerschauspieler Joachim Bißmeier wird im Europasaal der Edmundsburg Stefan Zweigs Schachnovelle huldigen.

Tasteninstrumente
haben am 18. Juli einen besonderen Stellenwert im Programm: Neben dem Intakt Quartett werden Wolfgang Brunner und Heidelore Schauer Werke von Mozart, Ortiz, Cage und Wolfgang Brunner selbst auf Hammerklavier und Hackbrett präsentieren (18.00 Uhr und 20.00 Uhr | Kuenburgpalais).
In der Ausstellung Piano Pieces im Salzburg Museum werden PreisträgerInnen internationaler Klavierwettbewerbe im Rahmen der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und auch Christian Bauschke historische Instrumente vorführen.
Bei einem Konzert auf der Propter Homines Orgel im Großen Saal der Stiftung Mozarteum zeigen die TeilnehmerInnen der Meisterklasse von Prof. Hannfried Lucke/Internationale Sommerakademie Mozarteum ihr Können (19.30 Uhr).
Virtuoses am Klavier mit humorigen Texten erwartet die Besucher im Romanischen Saal, wo Michael Weingartmann gemeinsam mit Margarita Ruprecht auftritt (10.30 Uhr und 12.30 Uhr).

Salzburg – immer eine Feier wert
Für das Gelingen des Fests ist es besonders wichtig, hier ansässige Künstlerinnen und Künstler einzubinden. Insofern danken wir dem Salzburger Landesblasorchester, dem Theater Harlekin, dem Salzburger Marionettentheater, dem Spielzeug Museum und dem Salzburg Museum, die die jahrelange Zusammenarbeit mit einer Reihe von Konzerten, Führungen und Theatervorstellungen fortführen.
Besonders freuen wir uns, dass im Rahmen des Fests im Museum der Moderne Salzburg Rupertinum zwei Museumsführungen stattfinden:
Eine durch die Ausstellung Charlotte Salomon • Leben? Oder Theater? - die auf die letztjährige Opern-Uraufführung Bezug nimmt und eine im Domquartier | Residenzgalerie durch die Ausstellung Die Kleider der Buhlschaft, die mit den Salzburger Festspielen zusammengestellt wurde.
Wehmütig werden wir allerdings, wenn Klaus Gmeiner nach 30 erfolgreichen Inszenierungen beim Salzburger Straßentheater seinen Abschied nimmt. Schon alleine deshalb sollte man die Vorstellung von Lumpazivagabundus nicht versäumen (19.00 Uhr | Innenhof von St. Peter).
Die Halleiner Gruppe bodi end sole rund um Christa Hassfurther spürt dem Leben und der Familie von Ludwig Wittgenstein nach (17.30 Uhr | Kavernen 1595).
Ebendort wird auch der Film Saudade – Rendezvous in Brasilien gezeigt, der dem bewegten Leben des in Salzburg beinahe vergessenen Sigismund Neukomm nachgeht. Als Sprecher hat sich dafür Sven-Eric Bechtolf zur Verfügung gestellt (21.00 Uhr).
Musikalisch Traditionelles bis Experimentelles ist zu hören von den Salzburger Nockerl meets Ziach Fever, dem Gauverbandschor, der a-cappella-Gruppe Avocalo, der Gruppe JodlerKlang. Beim grenzenlosen Volkstanz von Mit.Einander, dem Tanz um den Brunnen, mit den Salzburger Brauchtumsschützen und dem Salzburger Fackeltanz können Sie vielfältige Traditionen erleben.

AUSGABE DER ZÄHLKARTEN
ab Samstag, 4. Juli 2014, 9.30 Uhr im SHOP • KARTEN/TICKETS der Salzburger Festspiele, Hofstallgasse 1 (Öffnungszeiten: Mo–Sa 9.30 bis 17.00 Uhr). Pro Person werden je Veranstaltung zwei Karten ausgegeben; die kostenlosen Karten werden nur für die im Folder gekennzeichneten Vorstellungen benötigt.

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