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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Pfingstfestspiele unter Cecilia Bartoli sind Sänger-Olymp und Publikumsmagnet

26 MAI 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  09:12 h;
veröffentlicht in: Pfingsten

Cecilia Bartoli setzte mit dem thematischen Schwerpunkt „So ruf ich alle Götter“ erneut ein Zeichen für die internationale Strahlkraft der Salzburger Pfingstfestspiele.

„Es ist uns gelungen, Christoph Willibald Gluck, den großen Opernreformator und Wegbereiter Mozarts als avancierten, geradezu avantgardistischen Theatermusiker zu zeigen. Seine Musik ist unmittelbar, direkt, leidenschaftlich. Ich habe eine Intensität und Tiefgründigkeit in dieser neuen herausfordernden Partie, wie noch in keiner Rolle zuvor, gefunden“, so die Künstlerische Leiterin Cecilia Bartoli. „Ganz besonders möchte ich mich bei all den fantastischen Künstlern bedanken, die unserer Einladung gefolgt sind und diese Festspiele auf diesem Niveau ermöglicht haben."

„Die Pfingstfestspiele haben mit Weltstar Cecilia Bartoli künstlerisch und ökonomisch eine neue Dimension erreicht. Dass so viele Besucher auch zu Pfingsten nach Salzburg strömen, um Cecilia Bartolis Energie und ihr klug zusammengestelltes Programm zu erleben, freut mich natürlich als kaufmännische Verantwortliche besonders. Großer Dank gilt Rolex, dem Sponsor der Salzburger Pfingstfestspiele“, so Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

„Die Pfingstfestspiele 2015 sind Cecilia Bartoli mitreißend gelungen. Selten habe ich eine ähnlich positive Energie, eine so sympathische Zuwendung und inspirierende Dynamik zwischen Publikum und Künstlern verspürt“, erklärt Sven-Eric Bechtolf, Künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele. „Allen die daran teilgenommen haben, auf und vor der Bühne, werden diese Tage sicher unvergesslich bleiben. Wir freuen uns und sind dankbar für diesen neuerlichen Nachweis des Verlangens nach Kultur seitens des Publikums und sind stolz auf die großen Künstler, die unseren Besuchern eine derart außergewöhnliche Vielfalt an herausragenden Leistungen geboten haben.“  

Besucherstatistik:
Rund 12.650 Besucher aus 48 Nationen sind zu den diesjährigen Pfingstfestspielen nach Salzburg gekommen. Die Gesamtauslastung liegt demnach bei 93%. Nach den unveränderten Kernmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz hat sich in diesem Jahr Spanien an Position 4 geschoben. Russland bleibt an Position 5 deutlich vor Frankreich. Als stärkste Übersee-Nation liegen die USA in der Besucherstatistik knapp hinter Frankreich.
Sehr erfreulich ist auch die Kontinuität der Gäste zu Pfingsten. So haben über 45% mindestens 2 der 4 Jahre Pfingstfestspiele unter der künstlerischen Leitung von Cecilia Bartoli besucht. 15% des Publikums waren in allen 4 Jahren dabei.
Besonders dankbar sind die Festspiele, dass ORF Ö1 die beiden Konzerte Matinee Christoph und Julian Prégardien und La Lira d’Orfeo aufgezeichnet hat.

Erste Medienresonanz:
„In her four years at the festival’s helm Bartoli has shown herself to be a born impresario.“ (George Loomis, American Opera and Classical Music Journalist)

„Die weltweit gefeierte italienische Mezzosopranistin brillierte in der Titelpartie von Christoph Willibald Glucks Oper Iphigénie en Tauride. Bartoli, die auch künstlerische Leiterin des Festivals ist, überzeugte einmal mehr mit großer, dramatischer Gesangskunst und intensiver Bühnenpräsenz.“ (Deutsche Presse Agentur, dpa)

„Cecilia Bartoli ist in ihrem Element. Ob als verzweifelte Gefangene, als leidende Schwester oder als mitfühlende Priesterin, die italienische Mezzosopranistin wird eins mit ihren Emotionen. Erstmals singt sie in Salzburg eine tragische Partie auf Französisch. Ihr unbedingter Einsatz ist eine der Säulen des Erfolgs... Wenn Christopher Maltman als Oreste dann nackt auf der Bühne kniet und den Opfertod erwartet, erreicht dieses Musiktheater eine Intensität und Wahrhaftigkeit, die unter die Haut geht. Das ganze Ensemble ist in Gesang und Spiel glaubhaft.“ (Bayerischer Rundfunk, BR Klassik)

Kurier Wien titelt "So singen nur die wahren Göttinnen" und schreibt weiter „Cecilia Bartoli als Iphigénie und Christopher Maltman als Oreste sorgen in Salzburg für ein Fest der Stimmen. Die römische Mezzosopranistin ist das ultimative Ereignis dieser Salzburger Eigenproduktion, denn wie sie diese unglückliche Atriden-Tochter spielt, verdient absolut jeden Superlativ.“

„Was gelingt, ist eine schmucklose, mätzchenfreie, intensive Inszenierung, die sich (in einem Stück, in der Gefühle zu Akteuren werden, goldrichtig) auf die inneren Kämpfe ihrer Figuren konzentriert … So herb, so schonungslos, so ungeschminkt … wie in Iphigénie en Tauride kannte man die Römerin bislang nicht.“ (Münchner Merkur)

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