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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Die Salzburger Festspiele trauern um Lorin Maazel

14 JUL 2014

by FESTSPIELKIEBITZ  14:42 h;
veröffentlicht in: Allgemein

Lorin Maazel (Foto: Salzburger Festspiele / Archiv)
Der US-amerikanische Dirigent und Komponist Lorin Maazel, geboren 1930 im französischen Neuilly-sur-Seine, verstarb gestern, Sonntag, im Alter von 84 Jahren. Über fünf Jahrzehnte war er eng mit den Salzburger Festspielen verbunden.

119 Auftritte, davon 83 in der Oper, zeigen die ganze Breite oder besser ausgedrückt Tiefe seines Repertoires. Er gestaltete Musikereignisse von unvergesslicher Qualität mit den Wiener Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie Prag, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Pittsburgh Symphony Orchestra. In Erinnerung bleiben seine Interpretationen der Opern Elektra, Don Carlo, Der Rosenkavalier, Tristan und Isolde u.v.m. bei den Salzburger Festspielen.

 „Lorin Maazel war eine der charismatischen Dirigentenpersönlichkeiten, denen die Salzburger Festspiele ihren Weltruf verdanken. Zwischen 1963 und 2013 gelangen ihm immer wieder unvergessliche Opern- und Konzertabende.
Das begann am 29. Juli 1963 mit Le nozze di Figaro, der Eröffnungspremiere im wieder eröffneten Kleinen Festspielhaus. Diese nannte er selbst einen Wendepunkt in seinem Leben. Und das endete leider am 30. August 2013 mit einem herrlichen Konzert mit den Wiener Philharmonikern zu Ehren des Jahresregenten Richard Wagner. Die Festspiele gedenken seiner in großer Dankbarkeit“, erklären Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Intendant Alexander Pereira zum Tod von Lorin Maazel.

"Mit Lorin Maazel verliert die Musikwelt nicht nur einen der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart sondern auch eine große Persönlichkeit, die die Salzburger Festspiele mitgeprägt und dem Salzburger Publikum zahlreiche unvergessliche Momente beschert hat", so Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der derzeit auch dem Kuratorium der Salzburger Festspiele vorsteht.

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