EN
DE

SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Salzburger Festspiele und Schlumberger • Zwei österreichische Kulturtraditionen gehen gemeinsame Wege

14 MÄR 2014

by FESTSPIELKIEBITZ  12:53 h;
veröffentlicht in: Allgemein

Peter Simonischek, Helga Rabl-Stadler, Eduard Kranebitter (Foto: Schlumberger / Karl Schöndorfer)
Ab der Mitte  des 19. Jahrhunderts begegnete das Publikum im Musiktheater immer öfter der eigenen, zeitgenössischen Wirklichkeit, und wenn auf der Bühne gefeiert wurde, durfte auch der Schaumwein nicht fehlen. Im berühmten „Brindisi“ in Verdis La traviata (1853) stoßen Violetta und Alfredo sicherlich mit Sekt oder besser gesagt Champagner (wir befinden uns in Paris) an. Besonders champagnerselig ist natürlich die „leichte Gattung“ der Operette: Bereits 1866 schaffte es der Champagner dank Charles LecocqsLes Ondines au champagne (Die Champagnernixen) in den Titel eines Bühnenwerkes. Seine wichtigsten Auftritte aber hatte der Schaumwein in der Blütezeit der österreichischen Operette. Geradezu untrennbar mit diesem Getränk verbunden ist Johann Strauß’ Fledermaus, die nicht zufällig gern zu Silvester aufgeführt wird: Prinz Orlofsky erhebt hier sein Glas mit den Worten: „Champagner, König aller Weine! Hoch die sprudelnde Majestät und ihre Untertanen!“, und der Champagner wird schließlich sogar für die Verlegenheiten verantwortlich gemacht, in welche die Figuren geraten waren: „Champagner hat’s verschuldet […], was wir heut erduldet“.
In Johann Strauß’ Wiener Blut (1899) erklärt Balduin Graf Zedlau der jungen Pepi seine Lebensphilosophie folgendermaßen: „Stoß an! Stoß an, du Liebchen mein, und schlürf mit mir Champagnerwein, und denk an die Moral: Man lebt das eine Mal!“
In der Lustigen Witwe (1905) von Franz Lehár schwärmt Danilo vom Maxim, wo „champagnisiert“ wird und er alle Damen duzt. Fixer Bestandteil eines Rendezvous ist der  Schaumwein auch für Armand in LehársFrasquita (1922) – in seiner Serenade „Hab ein blaues Himmelbett“ heißt es: „Wenn der Sekt im Glase sprüht und die Zigarette glüht, fühlst du, kleine Maus, dich wie zu Haus.“ Mister X in Emmerich KálmánsZirkusprinzessin (1926) schließlich weiß, dass Schaumwein ganz allgemein positives Denken fördert: „Wenn man das Leben durchs Champagnerglas betrachtet, sieht man es strahlen.“ Italienische Opernlibrettisten sind mit Trinkgelagen nicht gerade sparsam umgegangen, Schaumwein aber findet man dort kaum. Eine interessante Ausnahme bildet Pietro Mascagnis Cavalleria rusticana (1890): Obwohl geografisch weit von Prosecco-Gebieten entfernt, schätzt der sizilianische Bauer Turiddu das belebende Prickeln von Schaumwein: „Viva ilvinospumeggiante“ – „Es lebe der schäumende Wein“.

„Kultur liegt in der DNA unserer Marke und unseres Unternehmens“ sagt Schlumberger Vorstandschef Eduard Kranebitter zur Kooperation mit den Salzburger Festspielen. Und weiter: „Mit dem beliebten Glas Schlumberger vor einem Opernabend oder in der Pause eines Konzerts wird ab nun ‚Jedermann’ bei den Salzburger Festspielen die österreichische Antwort auf Champagner genießen können.“

„Ein Theater- oder Opernbesuch sollte immer ein Gesamtkunstwerk sein. Dazu trägt natürlich auch ein schönes Glas Schlumberger bei. Wir freuen uns über diese neue Zusammenarbeit, die den Festspielbesuch noch festlicher machen soll“, so Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler. 

Die Festspielbesucher in Salzburg werden in den Festspielstätten vorerst bis 2016 von dem Genuss der heimischen Sektkultur aus dem Hause Schlumberger begleitet.

LOGIN | PASSWORT VERGESSEN