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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Cecilia Bartoli verlängert Vertrag nach fulminanten Pfingstfestspielen 2013

21 MAI 2013

by FESTSPIELKIEBITZ  14:34 h;
veröffentlicht in: Pfingsten, Allgemein

Verlängerung Cecilia Bartoli als Künstlerische Leiterin (Foto: Andreas Kolarik)
Standing Ovations für eine gänzliche Neuinterpretation einer der bekanntesten Opern der Musikgeschichte: Cecilia Bartoli überzeugte als Norma sängerisch und mit ihrer intensiven Darstellung. Das gesamte Ensemble unter der musikalischen Leitung von Giovanni Antonini, in der Regie von Moshe Leiser und Patrice Caurier wurde nach den beiden Aufführungen bejubelt. „Ich bin stolz und dankbar, dass wir hier in Salzburg mit einem großartigen Team die Möglichkeit hatten, eine neue Vision von Bellinis Norma zu präsentieren. Das auf einer kritischen Neuedition der Partitur und einem auf historischen Instrumenten spielenden Orchester beruhende Klanggewand ließ das Werk in gänzlich neuem Licht erscheinen“, so Cecilia Bartoli, Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele. 

Besucher- und Einnahmenrekord
13.450 Besucher aus 43 Ländern kamen zu den Salzburger Pfingstfestspielen 2013, und über 4000 Personen, davon 2000 Kinder und Jugendliche aus 80 Schulklassen von Salzburg und Umgebung, haben die Ausstellung re-rite – du bist das Orchester im Rahmen der Salzburger Pfingstfestspiele 2013 besucht.Die Karteneinnahmen von über 1,3 Millionen Euro bedeuten nicht nur einen neuerlichen Einnahmenrekord, sondern untermauern quantitativ den Erfolg dieses Fixpunkts im Salzburger Festspieljahr.Die Internationalisierung der Pfingstfestspiele setzt sich auch im zweiten Jahr unter der künstlerischen Leitung von Cecilia Bartoli mit Besuchergruppen aus folgenden Ländern fort: USA, Japan, Großbritannien, Spanien, Russland, Frankreich, Italien, Belgien, Niederlande, Finnland und Brasilien.

„Cecilia Bartolis Brillanz und ihr nie versiegender Einsatz ziehen unser Publikum in einen unwiderstehlichen Bann. Es ist für mich als Präsidentin und kaufmännisch Verantwortliche eine Freude, über den Zuwachs der Besucherzahlen allein in den letzten drei Jahren zu berichten: 2011 waren es noch 7600 Festspielgäste zu Pfingsten. Ein Jahr später bereits 10.520. 2013 konnte diese Zahl nochmal um über 2900 verkaufte Karten gesteigert werden. Der Mai 2013 ist somit zu einem ersten starken Festspielmonat des Jahres geworden. Was uns auch besonders wichtig ist, ist der Schwerpunkt auf die Jugendarbeit“, sagt  Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele, „der Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award hat besonders viel Salzburger Publikum in die Felsenreitschule gezogen. Überwältigend war auch der Andrang der Besucher in die multimediale Ausstellung re-rite – du bist das Orchester in der Rauchmühle, die Uniqa ermöglicht hat.“
Valery Gergiev reiste mit 300 Musikern, Tänzern und dem Chor des Mariinski Theaters an, um in Salzburg Strawinskys „Les Noces“, „L’oiseau de feu“ sowie, zum 100. Jahrestag der Uraufführung, „Le Sacre du Printemps“ in der originalen  Choreographie von Vaslav Nijinsky zu dirigieren.
In den Konzerten waren so unterschiedliche Künstlergrößen wie Daniel Barenboim und sein West-Eastern Divan Orchester, der Wiener Singverein, René Pape und Cecilia Bartoli in Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“, das Hagen Quartett mit einer Lesung von Alfred Brendel, Diego Fasolis mit I Barocchisti und den Solisten Franco Fagioli, Javier Camarena und Roberta Invernizzi zu erleben. Im DAS KINO war als filmische Ergänzung des thematischen Schwerpunkts Andrei Tarkowskis Film Opfer zu sehen.Intendant Alexander Pereira: "Es ist schön zu sehen, wie die äußerst inspirierende Zusammenarbeit mit Cecilia Bartoli vom Publikum angenommen wird. Der bewundernswerte Mut zu Qualität und Fantasie, der Cecilia kennzeichnet, lässt nach dem letztjährigen Erfolg mit Händels Giulio Cesare und der diesjährigen Gestaltung der Norma von Vincenzo Bellini auf ein ebenso besonderes Pfingsten 2014 hoffen. Wiederum zeigt Cecilia Bartoli ihre kluge Programmwahl, indem sie Gioachino Rossini ins Zentrum stellt, dem alles in den Schatten stellenden Rossini-Taumel des 19. Jahrhunderts nachspürt und überdies seine Bezüge zu Mozart als auch zu Verdi herausstreicht. Dieses jährliche große Fest können wir uns dank der großzügigen Unterstützung von Rolex leisten.“
Vom ORF wurde das Konzert am 20. Mai um 11 Uhr unter der Leitung von Valery Gergiev mit dem Programm: Sofia Gubaidulina,Offertorium und Dmitri Schostakowitsch, Symphonie Nr. 13 und den hervorragenden Solisten Vadim Repin und Michail Petrenko live auf Ö1 ausgestrahlt.

Im Pressebüro waren in diesen vier Tagen 83 Journalisten aus 14 Ländern u.a. aus Ägypten, China, Japan, Mexiko, Russland und den USA akkreditiert.

Die nächstjährigen Salzburger Pfingstfestspiele finden von 5. bis 9. Juni 2014 statt und stehen ganz im Zeichen Gioachino Rossinis. Der Abonnement-Verkauf beginnt morgen Dienstag, 21. Mai 2013. Einzelkarten sind ab 15. Oktober im Kartenbüro der Salzburger Festspiele erhältlich.

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