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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Spannende Einblicke in die Inszenierung von „Lucio Silla“

1 APR 2013

by FESTSPIELKIEBITZ  12:44 h;
veröffentlicht in: Oper

Lucio Silla: Rolando Villazón (Foto: Matthias Baus)
Lucio Silla erzählt von der Diktatur Lucius Cornelius Sulla Felix’, Konsul der späten Römischen Republik und seinem historisch belegten Rücktritt. Damit porträtierte der erst 16-jährige Wolfgang A. Mozart gemeinsam mit dem Librettisten Giovanni de Gamerra eine der umstrittensten und wohl meistgehassten Personen der Geschichte. Der freie Umgang mit den historischen Fakten zeigt jedoch, dass die Autoren den Fokus nicht auf geschichtliche Details legen, sondern auf die Psyche der Handelnden. Für Marc Minkowski, Musikdirektor der Mozartwoche und Dirigent dieser Oper, ist es eine große Freude, Lucio Silla als Koproduktion zwischen Mozartwoche und den Salzburger Festspielen auf die Bühne zu bringen. Erfahren Sie von ihm im folgenden Video mehr über den Hintergrund des Werkes sowie interessante Details wie die Einarbeitung einer Arie von Johann Christian Bach. Regisseur Marshall Pynkoski legt die Inszenierung in der Entstehungszeit des Werkes, im 18. Jahrhundert, an. Trotz der historischen Umsetzung der Kostüme und des Bühnenbildes ist es eine lebendige Produktion, die den Zuschauer im Hier und Jetzt anspricht.


Marc Minkowski wird bei dieser Produktion „sein“ Orchester, die Musiciens du Louvre Grenoble, dirigieren. Die Titelrolle singt Rolando Villazón, in einer der weiblichen Hauptrollen ist Olga Peretyatko zu sehen.

Die Premiere der Oper Lucio Silla im Rahmen der Salzburger Festspiele findet am 27. Juli 2013 statt, weitere Termine sind der 30. Juli sowie der 2. und 4. August 2013. Karten bekommen Sie hier.

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