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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Alexander Pereira übernimmt die Festspielintendanz, Sven-Eric Bechtolf ist neuer Schauspielchef

1 OKT 2011

by FESTSPIELKIEBITZ  07:30 h;
veröffentlicht in: Oper, Schauspiel, Konzert, Pfingsten, Allgemein

Alexander Pereira, Foto: Suzanne Schwiertz
Alexander Pereira, 1947 in Wien geboren, war zunächst im Bereich des Touristikmanagements und zwölf Jahre für Olivetti tätig. Nebenbei belegte er ein Gesangsstudium. 1979 bis 1983 war er Vorstandsmitglied der Frankfurter Bachkonzerte, 1984 wurde er zum Generalsekretär des Wiener Konzerthauses ernannt, wo es ihm gelang, die Konzertszene zu modernisieren und ein neues und junges Publikum zu gewinnen. Seit der Saison 1991/92 ist Alexander Pereira Intendant des Opernhauses Zürich, wo er mit einer Aufsehen erregenden Lohengrin-Inszenierung von Robert Wilson seinen Einstand gab. Von Anfang an erkannte er die kontinuierliche Entwicklung eines Ensembles als vordringliche Aufgabe. Großes Gewicht maß er auch der Förderung vielversprechender junger Interpreten, offenen Veranstaltungsformen und der Einbeziehung des Publikums sowie der Zusammenarbeit mit großen Künstlerpersönlichkeiten bei. Im Zentrum von Alexander Pereiras Zürcher Spielplangestaltung steht die Pflege des großen Opernrepertoires von Mozart bis Strauss. Darüber hinaus findet auch die musikalische Moderne Beachtung. Seit Herbst 1996 ist Alexander Pereira auch Künstlerischer Geschäftsführer und zugleich Mitglied der Künstlerischen Kommission der Zürcher Festspiele, die er maßgeblich initiiert hat und die im Sommer 1997 zum ersten Mal stattfanden.


Sven-Eric Bechtolf, geboren 1957 in Darmstadt, erwarb seine Ausbildung am Salzburger Mozarteum. Er arbeitete an renommierten Theatern wie dem Zürcher Schauspielhaus, dem Schauspielhaus Bochum und dem Hamburger Thalia Theater, wo er auch in der Direktion tätig war und seit 1994 mehrfach inszenierte. Er ist festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und spielte regelmäßig bei den Salzburger Festspielen – zuletzt den Teufel und Guten Gesellen im Jedermann sowie in Andrea Breths umjubelter Produktion von Verbrechen und Strafe. In den Jahren 2001 und 2002 wurde er mit dem Nestroy-Theaterpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet. Im Jänner 2011 wurde ihm der Albin-Skoda-Ring verliehen. Seine Tätigkeit als Opernregisseur bildet einen weiteren Schwerpunkt in seinem künstlerischen Schaffen.

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