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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Blogeinträge zur Kategorie "Pfingsten"

Cecilia Bartoli über „Romeo und Julia“

26 MAI 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  10:35 h;
veröffentlicht in: Pfingsten

War Verona, die Stadt Romeo und Julias, in meiner Kindheit nur ein fernes Sehnsuchtsziel, so wurde sie für mich als Teenager zum konkreten Schauplatz – in einer meiner ersten Opernrollen als Alboino in Fioravantis Bertoldo, Bertoldino e Cacasenno. Leider wurde die Premiere für alle Beteiligten ein vollkommenes Fiasko (Pfiffe, Gebrüll, Buhs und Füßescharren eingeschlossen), sodass mein damaliger Freund – mit stolz geschwellter Brust eben noch aus Rom angereist – seiner am Boden zerstörten und erfolglosen kleinen Freundin stante pede die Liebe aufkündigte. Gemeinsames Turteln auf Julias Balkon oder das Verstecken von Liebesbriefen im mittelalterlichen Gemäuer waren also nicht mehr angesagt, nur das Gift hätte ich dem Ungetreuen am liebsten auch gleich selbst noch eingeträufelt …! „Vendetta alla Romana“ also und keine Romeo-und-Julia-Romantik!

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Pfingsten 2016 • Vorwort von Stephen Greenblatt zu „Romeo und Julia“

26 MAI 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  10:20 h;
veröffentlicht in: Pfingsten

„Was dieses Geschäft betrifft“, schrieb der große Essayist Michel de Montaigne in Bezug auf sein Liebesleben, „habe ich mich niemals völlig gehen lassen; ich hatte meine Freude daran, aber ich habe mich nie selbst vergessen; stets habe ich mir den wenigen Verstand und die Urteilskraft erhalten, mit der die Natur mich ausgestattet hat, ihnen und mir zum Dienste; eine kleine Erregung, aber keine Torheit.“
„Eine kleine Erregung, aber keine Torheit“: Shakespeares Zeitgenosse Montaigne schloss sich damit einer jahrhundertealten Empfehlung von Philosophen und Moralisten an. Die strengsten unter ihnen predigten die völlige Unterdrückung jeglichen Verlangens; die meisten jedoch rieten bloß zur Zurückhaltung – maßvoll zu sein in Liebesangelegenheiten, sich zu beherrschen und Leichtsinnigkeiten zu vermeiden. Wie der ihm wohlgesinnte Klosterbruder dem unbesonnenen und liebeskranken jungen Romeo am Beginn des Stückes rät: „Liebe maßvoll!“

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Pfingstfestspiele unter Cecilia Bartoli sind Sänger-Olymp und Publikumsmagnet

26 MAI 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  09:12 h;
veröffentlicht in: Pfingsten

Die Pfingstfestspiele haben mit Weltstar Cecilia Bartoli künstlerisch und ökonomisch eine neue Dimension erreicht. Dass so viele Besucher auch zu Pfingsten nach Salzburg strömen, um Cecilia Bartolis Energie und ihr klug zusammengestelltes Programm zu erleben, freut mich natürlich als kaufmännische Verantwortliche besonders. Großer Dank gilt Rolex, dem Sponsor der Salzburger Pfingstfestspiele“, so Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

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„Buhlschaft“ Brigitte Hobmeier ist Goethes Iphigenie

20 MAI 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  14:56 h;
veröffentlicht in: Schauspiel, Pfingsten

Wie wird eine Lesung zum Ereignis? Wenn die „Buhlschaft“ persönlich zur mythischen Priesterin wird. Am Pfingstsamstag verleiht Brigitte Hobmeier der Frauengestalt Iphigenie ihre Stimme. Gemeinsam mit Sven-Eric Bechtolf, Michael Rotschopf, Marcus Bluhm und Hans-Michael Rehberg liest sie um 11:00 Uhr in der Stiftung Mozarteum Goethes Iphigenie auf Tauris, ein Schauspiel in fünf Aufzügen nach der Vorlage von Euripides’ Iphigenie bei den Taurern. Lassen Sie sich dieses literarische Highlight bei den Pfingstfestspielen 2015 nicht entgehen. Tickets und weitere Informationen gibt es hier.

Helden und Motive der griechischen Mythologie mit Philippe Jaroussky

15 MAI 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  10:30 h;
veröffentlicht in: Konzert, Pfingsten

Der französische Countertenor Philippe Jaroussky zählt zu den gefragtesten Sängern seines Fachs. Im Rahmen der Salzburger Pfingstfestspiele stand er unter anderem 2012 neben Cecilia Bartoli in Händels Giulio Cesare auf der Bühne. Dieses Jahr ist er mit seinem eigenen Arienkonzert zurück auf der Bühne des Hauses für Mozart.

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„Iphigénie en Tauride“ • Eine Oper der Aufklärung

13 MAI 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  09:45 h;
veröffentlicht in: Oper, Schauspiel, Pfingsten

Iphigénie en Tauride, eine Tragédie in vier Akten von Christoph Willibald Gluck, steht sowohl Pfingsten als auch bei den Sommerfestspielen auf dem Programm. Wer ist diese Iphigenie, deren Schicksal neben Christoph Willibald Gluck viele Künstler wie Goethe, Racine, Händel, Tommaso Traetta und Niccolò Jommelli inspirierte?

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„Blindverkostung mit Spelunkenjenny“ • Finale Auswahl der Festspiel Cuvée 2015

30 APR 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  13:40 h;
veröffentlicht in: Pfingsten, Allgemein

Schlumberger ist auch 2015 exklusiver Sektpartner der Salzburger Festspiele. Am 27. April 2015 wurde in der traditionellen Produktionsstätte von Schlumberger in Bad Vöslau, mit Unterstützung der Spelunkenjenny (verkörpert von Nestroypreisträgerin und Kammerschauspielerin Sona MacDonald), die Salzburger Festspiel Cuvée 2015 von Sommeliers und Journalisten in einer Blindverkostung gekürt.

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Hohe Sangeskunst zu Pfingsten

17 APR 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  15:12 h;
veröffentlicht in: Pfingsten

Mag vielleicht das Verhältnis zwischen Vätern und Söhnen in der Götterwelt durchaus problematisch gewesen sein, ist bei den Pfingstfestspielen mit der Matinee von Christoph und Julian Prégardien eine besondere Form familiärer Harmonie zu erleben.

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„Iphigénie en Tauride“ • Musikalischer Genuss zu Pfingsten und im Sommer!

10 APR 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  12:02 h;
veröffentlicht in: Oper, Pfingsten

Fragt man Cecilia Bartoli, was sie an der ersten Gluck-Partie, die sie auf der Bühne singen wird, besonders reize, antwortet sie: „Einerseits die genaue Behandlung des Wortes bzw. das Austarieren von Text und Musik, andererseits die überzeugende, menschliche Darstellung einer Figur, die eben keine kalte griechische Statue ist, sondern eine Frau voller Zweifel und Gefühle. Im Vergleich zu Goethes Iphigenie wirkt Glucks Iphigénie lebendiger, leidenschaftlicher, rebellischer.“

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Der Sommernachtstraum – ein Juwel

12 MÄR 2015

by FESTSPIELKIEBITZ  14:09 h;
veröffentlicht in: Pfingsten

Publikum und Presse waren und sind sich selten so einig: John Neumeiers Ballett-Choreographie von Shakespeares Sommernachtstraum ist eine seiner schönsten und gelungensten Arbeiten. Sie ist ein Juwel. „Betörender Zauber, eine magische Mischung“: so lautet nur eine der vielen Kritiken zur erfolgreichen Inszenierung des Hamburger Ballettdirektors Neumeier, die am 24. Mai im Großen Festspielhaus zu sehen ist.

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