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BIOGRAFIE

Philipp Hauß

Philipp Hauß, 1980 in Münster geboren, studierte Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien. Seit 2002 ist er Ensemblemitglied des Burgtheaters und hat mit namhaften Regisseuren wie Andrea Breth, Luc Bondy, Peter Zadek und Alvis Hermanis gearbeitet. 2004 war er als Billy in Edward Albees Die Ziege oder Wer ist Sylvia? in der Regie von Andrea Breth, 2005 als Allan in August Strindbergs Der Totentanz von Peter Zadek sowie 2007 als Edgar in Luc Bondys König Lear-Inszenierung zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 gab Hauß die Titelrolle in Goethes Torquato Tasso (Regie: Martin Laberenz) und spielte den Reverend Parris in Arthur Millers Hexenjagd, inszeniert von Martin Kušej.

Hauß gastierte am Residenztheater in München, Deutschen Schauspielhaus Hamburg und Maxim Gorki Theater. 2004 war er mit der Uraufführung von Jelineks Das Werk (Regie: Nicolas Stemann) zum Berliner Theatertreffen eingeladen, ebenso 2005 in der Hauptrolle von Schillers Don Carlos (Regie: Andrea Breth), 2010 mit Schimmelpfennigs Der goldene Drache (Regie: Roland Schimmelpfennig) und 2012 mit Tschechows Platonov (Regie: Alvis Hermanis). Weitere Einladungen führten ihn zu den Mülheimer Theatertagen, zu den Autorentheatertagen Berlin, zum Hamburger Theaterfestival, Holland Festival Amsterdam und Tschechow Festival Moskau.

Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab Philipp Hauß 2004 in Nicolas Stemanns Inszenierung Das Werk; 2010 folgte sein Auftritt als Hippolytos in Jean Racines Phädra (Regie: Matthias Hartmann) in Koproduktion mit dem Burgtheater. 2014 wirkte er unter Stemanns Regie in Jelineks Rein Gold an der Staatsoper im Schillertheater Berlin mit. 2015 wurde er für seine Rollen des Boten in Sophoklesʼ Antigone (Regie: Jette Steckel, Burgtheater 2014) und des Chris in Schimmelpfennigs Das Reich der Tiere (Regie: Roland Schimmelpfennig, Akademietheater 2015) als „Bester Nebendarsteller“ für den NESTROY-Preis nominiert. Am Deutschen Schauspielhaus spielt er seit 2015 in Katie Mitchells Inszenierung von Herta Müllers Reisende auf einem Bein, 2016 mit dem Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares ausgezeichnet.

Philipp Hauß ist zudem bekannt aus Kino- und Fernsehproduktionen: Gespenster (Regie: Christian Petzold, 2004), Polizeiruf 110 – Zwischen den Welten (Regie: René Heisig, 2012), Lou-Andreas Salomé (Regie: Cordula Kablitz-Post, 2015) sowie Weitermachen Sanssouci (Regie: Max Linz, 2016).

Stand: Mai 2017

Philipp Hauß, © Reinhard Werner

Philipp Hauß, © Reinhard Werner

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