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BIOGRAFIE

Maria Happel

Maria Happel, geboren im Spessart in Deutschland. Erste Engagements hatte sie in Köln bei Günter Krämer und am Staatstheater Hannover unter der Leitung von Eberhard Witt sowie in Bremen. Von 1991 bis 1999 war sie Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters und spielte u. a. in Handkes Die Stunde da wir nichts voneinander wussten (Regie: Claus Peymann, 1991). Sie war die Grusche Vachnadze in Brechts Der kaukasische Kreidekreis (Regie: Ruth Berghaus, 1993), Claudia in der Uraufführung von Jelineks Raststätte oder Sie machens alle (Regie: Claus Peymann), Abigail Williams in Millers Hexenjagd und Polly Peachum in Brechts/Weills Die Dreigroschenoper (beide Inszenierungen von Karin Henkel, 1995, 1996), Fräulein Rasch in Wunschkonzert und Irmi in der Uraufführung von Die Eingeborene von Kroetz (Regie: Achim Freyer, 1999). Besonders erfolgreich war Ihr Edith Piaf-Liederabend 1995 im Akademietheater. Von 2000 bis 2002 war sie Mitglied des Berliner Ensembles und spielte u. a. 2000 als Herzogin von Gloster in Shakespeares Richard II. (Regie: Claus Peymann), in Der Ignorant und der Wahnsinnige von Thomas Bernhard (Regie: Philip Tiedemann) und in Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Brecht (Regie: Heiner Müller). Seit der Spielzeit 2002/03 gehört sie wieder zum Ensemble des Wiener Burgtheaters und war u. a. zu sehen als Gertrud in Shakespeares Hamlet (Regie: Klaus Maria Brandauer, 2002), Herodias in Salome von Oscar Wilde / Gerhard Rühm (Regie: Dimiter Gotscheff, 2003) und Hermine in Der Unbestechliche von Hugo von Hofmannsthal (Regie: Thomas Langhoff, 2003). Sie spielte die Enkelin in Die Macht der Gewohnheit von Thomas Bernhard (Regie: Philip Tiedemann, 2004), das Salerl in Zu ebener Erde und erster Stock von Nestroy (Regie: Anselm Weber, 2005), die Titelrolle in Die bitteren Tränen der Petra von Kant von Fassbinder (Regie: Sebastian Hartmann, 2005), Philostrat / Puck in Shakespeares Ein Sommernachtstraum (Regie: Theu Boermans, 2007) und Caliban in Der Sturm (Regie: Barbara Frey, 2007), Véronique Houillé in Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza (Regie: Dieter Giesing, 2008), Marthe Schwerdtlein in Goethes Faust I (Regie: Matthias Hartmann, 2009), Maria in Shakespeares Was ihr wollt (Regie: Matthias Hartmann, 2010), Marthe Rull in Kleists Der zerbrochne Krug (Regie: Matthias Hartmann, 2011), Mabel Chiltern in Oscar Wildes Der ideale Mann (Regie: Barbara Frey, 2011), Caesonia in Albert Camus’ Caligula (Regie: Jan Lauwers, 2012) sowie Constantia in Nestroys Talisman (Regie: David Bösch, 2013). Weitere Engagements führten sie ans Schauspielhaus Bochum, an den Berliner Admiralspalast und ans Stadttheater Klagenfurt. Ihr Debüt an der Wiener Volksoper gab Maria Happel 2011/12 als Anhilte in Die Csárdásfürstin. Maria Happel ist auch als Regisseurin tätig, im Juni 2012 inszenierte sie Nestroys Frühere Verhältnisse. Weitere Regiearbeiten waren Piaf von Pam Gems an den Vereinigten Bühnen Graz 2000 und Jean Anouilhs Das Orchester am Burgtheater Wien 2003. Neben ihren zahlreichen Bühnenauftritten war Maria Happel regelmäßig in Film und Fernsehen zu sehen, u. a. in den Kriminalserien Tatort, SOKO Donau und Schnell ermittelt sowie in Der Aufschneider und in den Kinofilmen Ich bin die andere (Regie: Margarete von Trotta, 2005) und Die Friseuse (Regie: Doris Dörrie, 2010).

Maria Happel, © ohne Angabe / no details available

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