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BIOGRAFIE

Sven-Eric Bechtolf

Der Schauspieler und Regisseur Sven-Eric Bechtolf wurde 1957 in Darmstadt geboren und erhielt seine Ausbildung am Salzburger Mozarteum. Engagements als Schauspieler führten ihn u.a. an das Zürcher Schauspielhaus, an das Schauspielhaus Bochum, das Hamburger Thalia Theater, an das Wiener Burgtheater, an das Almeida Theatre in London und zur Ruhrtriennale. Für seine Darstellung des Hofreiter in Das weite Land (Regie: Andrea Breth) bei den Salzburger Festspielen erhielt er 2002 den Nestroy-Theaterpreis, der ihm bereits 2001 für Drei Mal Leben (Regie: Luc Bondy) am Burgtheater verliehen worden war. In Christian Stückls Inszenierung des Jedermann spielte er 2007 und 2008 die Rollen Guter Gesell und Teufel. 2010 erhielt er den Albin-Skoda-Ring. Seit 1994 inszenierte Sven-Eric Bechtolf u.a. am Thalia Theater Hamburg, in Barcelona, am Wiener Burgtheater und bei der Ruhrtriennale. Als Opernregisseur trat er erstmals mit Bergs Lulu am Opernhaus Zürich hervor. Auch an der Wiener Staatsoper ist er regelmäßig zu Gast: Er inszenierte dort u.a. ab 2006 Wagners Ring des Nibelungen und zuletzt La Cenerentola und Rusalka. Bei den Salzburger Festspielen inszenierte er 2012 Ariadne auf Naxos und schließt im Sommer 2015 seinen Zyklus der drei Da Ponte-Opern von Mozart mit Le nozze di Figaro ab. Außerdem führt er heuer gemeinsam mit Julian Crouch Regie bei Mackie Messer – Eine Salzburger Dreigroschenoper.
Seit 2012 ist Sven-Eric Bechtolf Leiter des Schauspiels bei den Salzburger Festspielen. Seit Herbst 2014 hat er die künstlerische Gesamtplanung der Salzburger Festspiele inne.

Stand: Juli 2015

Sven-Eric Bechtolf, © Salzburger Festspiele / Luigi Caputo

Sven-Eric Bechtolf, © Salzburger Festspiele / Luigi Caputo

BILDERGALERIE

Sven-Eric Bechtolf