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BIOGRAFIE

Rupert Huber

Der 1953 in Oberösterreich geborene Komponist, Performance-Künstler und Dirigent studierte Komposition und Dirigieren bei Gerhard Wimberger und führt seit vielen Jahren einen regen Austausch mit Wilhelm Killmayer. Viele Uraufführungen wurden vor allem in Zusammenarbeit mit ARD-Anstalten in München, Stuttgart, Köln, Hamburg sowie der Ruhr-Triennale realisiert. Zu den wichtigsten Werken der letzten Zeit zählen Ruh-I-Gulab für Chor und Sufi-Ensemble (nach Rumi/Rückert), Großes Geleitmodem für Sängerinnen mit Schalenglocken oder Die Linien des Lebens für Streichorchester.
1982 erfolgte die Gründung des Ensembles Spinario, mit dem eine Reihe radikal spartenübergreifender Projekte realisiert wurden. Dem Werk von John Cage kam dabei ein besonderer Stellenwert zu. Die Erfahrungen mit dem Ensemble Spinario flossen auch in Programme mit anderen Klangkörpern ein, wobei viele Konzepte verwirklicht werden konnten. Aufführungen seit Jahrzehnten bei: BR, SWR, WDR, NDR, Ruhr-Triennale, Salzburger Festspiele, Wien Modern, Eclat Stuttgart mit u. a. Uraufführungen von Stockhausen, Nono, Scelsi, Killmayer, Rihm, Furrer und Haas. Eine große Bedeutung erlangte die Kooperation mit Musik-Ensembles aus gänzlich anderen Kulturen wie der arabischen, persischen, japanischen oder kongolesischen, ebenso die Zusammenarbeit mit sumnima.arts. Von 1990–2000 leitete Rupert Huber das SWR-Vokalensemble und war Professor für Chordirigieren und der Universität Graz (1996–98); weiterhin war er Leiter der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor (2002–05), des WDR-Rundfunkchores (2004–11) und des Chorwerk-Ruhr (2009–11).

Stand: März 2014

Rupert Huber, ©  Sumnima arts

Rupert Huber, © Sumnima arts

BILDERGALERIE

Rupert Huber