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BIOGRAFIE

Eva Herzig

Eva Herzig, geboren in Salzburg, aufgewachsen in Graz und der Obersteiermark, studierte von 1990 bis 1994 Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Von 1991 bis 1997 gehörte sie zum Ensemble des Burgtheaters, wo sie als Julia in Shakespeares Romeo und Julia (Regie: Karlheinz Hackl) zu erleben war. Eva Herzig arbeitete mit Regisseuren wie Achim Benning, Dieter Giesing, Paulus Manker und Beverly Blankenship. Mit Manfred Karge erarbeitete sie 1991 die Johanna in Brechts Baal am Wiener Akademietheater und 1992 die Uraufführung von Jelineks Totenauberg am Burgtheater. 1993 spielte sie zudem in Karges Inszenierungen von Urfaust, Kindsmord und Dr. Faustus/Volksbuch im Rahmen des Kunstfestes Weimar. Im selben Jahr wurde Eva Herzig von der Kritikerjury der Fachzeitschrift Theater heute als „Nachwuchsdarstellerin des Jahres“ ausgezeichnet. Unter der Regie von Claus Peymann wirkte sie 1994 in der Uraufführung von Jelineks Raststätte oder Sie machens alle (Akademietheater) sowie in seinen Regiearbeiten von Ibsens Peer Gynt (Burgtheater 1994) und Turrinis Uraufführung Schlacht um Wien (Burgtheater 1995) mit.

Im Alter von 25 Jahren entschied sie sich, das Burgtheater zu verlassen, um in Berlin als freie Schauspielerin tätig zu sein. Gastengagements am Theater Basel (Wege und Markierungen, Regie: Joachim Schloemer, 1998) und Schauspiel Bonn (Schnitzlers Reigen, Regie: Harald Clemen, 1999) schlossen sich an. 2000 gab Eva Herzig die Titelrolle in Lessings Emilia Galotti (Regie: David Mouchtar-Samorai) am Schauspielhaus Zürich.

Auf ihr Leinwanddebüt 1995 als Stella in David Rühms El Chicko folgten neben Serienauftritten in Polizeiruf 110, Doppelter Einsatz, Soko Leipzig und Soko Wien zahlreiche Rollen in Kino- und Fernsehproduktionen, wie 1996 Der Unfisch (Regie: Robert Dornhelm), 2005 Nachtasyl (Regie: Hardy Sturm), 2006 Am Ende des Schweigens (Regie: Erhard Riedlsperger) und 2008 Kinder des Sturms (Regie: Miguel Alexandre). 2015 drehte sie an der Seite von Peter Simonischek mit Jo Baier den Fernsehfilm Bergfried. 2016 stand Eva Herzig für die Kinofilme Komplett von der Rolle (Regie: Sabine Derflinger) und L’Animale (Regie: Katharina Mückstein) vor der Kamera. Zudem arbeitet sie als Hörspielsprecherin, beispielsweise für die NDR-/ORF-Produktion Die Strudelhofstiege von Heimito von Doderer, die 2007 als „Hörspiel des Jahres“ ausgezeichnet wurde.

Stand: Mai 2017

Eva Herzig, ©  Studio 1020

Eva Herzig, © Studio 1020

BILDERGALERIE

Eva Herzig