Zoltan Nagy
Der ungarischstämmige Bassbariton Zoltan Nagy wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren und studierte an der dortigen Musikakademie „Gheorghe Dima“, bevor er dank eines Stipendiums an das Mozarteum Salzburg in die Klasse von Boris Bakow wechselte. Der junge Künstler besuchte Meisterkurse in Rumänien, Italien, der Schweiz und in Österreich, u.a. bei Mariana Nicolesco, Ion Buzea, Ionel Pantea, Angelika Kirchschlager, Paola Fornasari und Claudia Visca. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie etwa des Hariclea-Darclée-Gesangswettbewerbs, des Rumänischen Liedwettbewerbs und des 4. Europäischen Gesangswettbewerbs DEBUT.
Bereits während des Studiums wurde Zoltan Nagy erst als Stipendiat, später als festes Ensemblemitglied an die Wiener Staatsoper verpflichtet, wo er u.a. als Masetto (Don Giovanni), Grégorio (Roméo et Juliette), Carlo V (Don Carlo), Zuniga (Carmen) und Pistola (Falstaff) zu hören war. Er arbeitete mit Dirigenten wie Renato Palumbo, Paolo Carignani, Adam Fischer, Peter Schneider, Marco Armiliato und Stefan Soltesz zusammen.
Seit 2010 ist Zoltan Nagy als freischaffender Künstler in ganz Europa tätig, u.a. am Staatstheater Saarbrücken, wo er die Titelpartie in Le nozze di Figaro sang, im Palast der Künste Budapest (Masetto), im Onassis Cultural Centre Athen (Calchas in Iphigénie en Aulide), an der Oper Leipzig (Hans Schwarz in Die Meistersinger von Nürnberg und Schaunard in La bohème), bei den Opernfestspielen St. Margarethen (Masetto), am Stadttheater Klagenfurt (Angelotti in Tosca) sowie an der Opéra de Nice (Schaunard).
Auf dem Konzertpodium war Zoltan Nagy in Sakralwerken von Charpentier, Bach, Händel, Mozart, Rossini, Liszt, Bartók und Kodály zu hören, u.a. mit dem Rumänischen Rundfunkorchester Bukarest, dem Orchestra Sinfonica di Palermo, der Ungarischen Nationalphilharmonie und den Wiener Philharmonikern.
Zoltan Nagy ist Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele 2012.