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BIOGRAFIE

Paul Schweinester

Der österreichische Tenor Paul Schweinester konnte innerhalb kurzer Zeit durch seine Debüts an Covent Garden in London als Brighella (Ariadne auf Naxos) unter Antonio Pappano und an der Opéra national de Paris als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) unter Philippe Jordan sowie durch konzertante Aufführungen der Entführung aus dem Serail im Festspielhaus Baden-Baden mit Rolando Villazón und Diana Damrau unter Yannick Nézet-Séguin international auf sich aufmerksam machen. Nach seinen Auftritten in Le nozze di Figaro bei den Salzburger Festspielen 2015 wird er nach Covent Garden zurückkehren und eine Tournee mit der Wiener Akademie unternehmen. Außerdem sind sein Debüt an der Opéra de Montpellier sowie Neuproduktionen bei den Bregenzer Festspielen und am Theater an der Wien geplant.
In der Spielzeit 2014/15 gab Paul Schweinester sein Debüt bei den Haydn-Festspielen in Eisenstadt und debütierte in Zimmermanns Die Soldaten an der Mailänder Scala. Konzerte und Liederabende führten ihn zum NDR Hamburg, zur Wiener Jeunesse, nach Innsbruck und zum Internationalen Musikfestival in Bogotá. Ein CD-Mitschnitt der konzertanten Entführung aus dem Serail aus Baden-Baden erschien im Juli 2015.
Paul Schweinester wurde in Innsbruck geboren und war Sopransolist der Wiltener Sängerknaben. 2009 schloss er sein Gesangsstudium an der Musikuniversität in Wien mit Auszeichnung ab und setzte seine Ausbildung am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom fort. Schon früh sammelte er erste professionelle Erfahrungen, etwa bei den Tiroler Festspielen Erl unter Gustav Kuhn, bei den Wiener Festwochen und beim Festival Kammeroper Schloss Rheinsberg. Als Mitglied des Young Singers Project der Salzburger Festspiele 2012 übernahm er Rollen in La bohème unter Daniele Gatti und in Die Soldaten unter Ingo Metzmacher. Von Herbst 2009 bis Ende der Saison 2012/13 gehörte er zum festen Ensemble der Wiener Volksoper und war dort u.a. in Le nozze di Figaro, Die Entführung aus dem Serail und Die verkaufte Braut zu hören.

Stand: Juli 2015

Paul Schweinester, © Gregor Schweinester

Paul Schweinester, © Gregor Schweinester

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Paul Schweinester