Augustin Ruhabura
Augustin Ruhabura wurde 1961 in Ruanda geboren. Im French Cultural Centre in Kigali, Ruanda spielte er u.a. in Une Vie de Boy nach dem Roman von Ferdinand Oyono, außerdem war er Alceste in Molières Le Misanthrope und Max in Die Gauneroper von Václav Havel (Inszenierungen: Philippe Simonis). 1994 kam er nach Frankreich und begann für Film und Fernsehen zu arbeiten. Zusammenarbeit u.a. mit Christiane Spiero, Olivier Barma, Anne Giafferi und Laurent Dussaux. 2011 war er in Ulrich Köhlers Film Schlafkrankheit zu sehen (Silberner Bär auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin). Im Januar dieses Jahres drehte er mit Constantin Costa-Gavras für Le Capital. Am Theater Zusammenarbeit u.a. mit Benoît Marbot, Anne Bourgeois, Maria Machado und Werner Schroeter. 2010 kreierte er seinen Soloabend Augustes Contes Cruels basierend auf Villiers de L’Isle-Adams Contes Cruels im Théâtre de Nevers. Seit 2002 regelmäßige Zusammenarbeit Irina Brook: Homers Odyssee, Brechts Der gute Mensch von Sezuan, A Midsummer Night’s Dream nach Shakespeare, Händels Giulio Cesare sowie Somewhere...La Mancha.