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BIOGRAFIE

Olga Bezsmertna

Olga Bezsmertna ist seit Februar 2012 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, an der sie mit einem aufsehenerregenden Hausdebüt in Hindemiths Cardillac unter der Leitung von Franz Welser-Möst sofort auf sich aufmerksam machen konnte. Als Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro glänzte sie unter Jérémie Rhorer und gastierte in dieser Rolle mit der Wiener Staatsoper auch in der Hamburger Laeizshalle unter Ádám Fischer. Am Haus am Ring übernahm Olga Bezsmertna in der Saison 2014/15 die Titelpartie in Rusalka mit Piotr Beczala unter der Leitung von Tomáš Netopil, sang die Rachel in La Juive an der Seite von Neil Shicoff und gab ihr Rollendebüt als Donna Elvira in Don Giovanni. Außerdem war sie in Wien in Strauss’ Vier letzten Liedern, als Pamina (Die Zauberflöte) und Rosalinde (Die Fledermaus) zu hören. An der Deutschen Oper Berlin debütierte sie als Gräfin Almaviva und kehrt in dieser Partie in der Saison 2015/16 an das Haus zurück. Zu ihren Projekten nach ihrem Salzburger Festspieldebüt als Marzelline (Fidelio) zählen auch Gräfin Almaviva, Rosalinde und Fiordiligi (Così fan tutte) sowie Irina in einer Neuproduktion von Peter Eötvös’ Drei Schwestern an der Wiener Staatsoper.
Neben den genannten Rollen umfasst ihr Repertoire auch Micaëla (Carmen), Marguerite (Faust), Nedda (Pagliacci), Marfa (Die Zarenbraut), Tatjana (Eugen Onegin), die Titelrolle in Iolanta, Zemfira (Rachmaninows Aleko) und Margherita (Mefistofele). Auf dem Konzertpodium war sie mit Liederabenden im Wiener Musikverein und beim Beethovenfest Bonn zu Gast.
Olga Bezsmertna schloss ihr Studium an der Nationalen Musikakademie der Ukraine in Kiew 2010 ab. Beim Europäischen Gesangswettbewerb „Debut“ in Deutschland wurde sie 2008 mit dem ersten Preis sowie mit dem Publikums- und dem Puccini-Preis ausgezeichnet. 2010 und 2011 war sie Finalistin beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien. 2011 gewann sie den Internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ in Gütersloh. Im selben Jahr war sie Mitglied des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele.

Stand: Juli 2015

Olga  Bezsmertna, © Iryna  Buchegger

Olga Bezsmertna, © Iryna Buchegger

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Olga Bezsmertna