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BIOGRAFIE

Anna Prohaska

Mit 20 Jahren war die Sopranistin Anna Prohaska erstmals an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin zu hören, der sie trotz ihrer internationalen Karriere weiterhin als Ensemblemitglied verbunden bleibt und wo sie in einem ungemein vielfältigen Repertoire –von Händel-Opern bis hin zu Uraufführungen – zu erleben ist. Gastengagements führten sie u.a. an die Mailänder Scala, das Bolschoi-Theater, das Royal Opera House, Covent Garden, die Pariser Opéra, das Theater an der Wien, die Niederländische Nationaloper und die Bayerische Staatsoper. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2008 und war hier seither u.a. in Nonos Al gran sole carico d’amore sowie als Mozarts Zerlina, Despina und Susanna zu hören. 2017 gibt sie in Salzburg ihr Rollendebüt als Cordelia in Reimanns Lear.

Als viel gefragte Konzertsängerin trat Anna Prohaska in international führenden Konzerthäusern und mit Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra, den Wiener und den Berliner Philharmonikern sowie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Sie sang unter Dirigenten wie Abbado, Blomstedt, Boulez, Harding, Jansons, Nézét-Séguin, Rattle und Welser-Möst.

Einen besonderen Stellenwert nimmt für sie die Alte Musik ein. Sie trat häufig mit Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien auf und arbeitet regelmäßig mit der Academy of Ancient Music, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und Il Giardino Armonico zusammen.

In der Saison 2017/18 kehrt Anna Prohaska als Merab (Saul) ans Theater an der Wien und als Nannetta (Falstaff) nach Covent Garden zurück. An der Berliner Staatsoper singt sie u.a. die Titelrolle in einer Neuproduktion von L’incoronazione di Poppea. Mit der Staatskapelle Berlin unter Barenboim ist sie in Debussys Le Martyre de Saint Sébastien und La Damoiselle élue in Berlin und in Wien zu hören. Außerdem gestaltet sie im Pierre Boulez Saal in Berlin unter Mehta erstmals Schönbergs Pierrot lunaire.

Mit ihren thematischen Liederabenden ist sie gern gesehener Gast in Liedzentren wie der Schubertiade Schwarzenberg und der Londoner Wigmore Hall sowie in Wien und Berlin. 2018, zum 100-jährigen Jahrestag des Endes des 1. Weltkriegs, präsentiert sie erneut ihr Programm Behind the Lines, das 2014 auch als Album bei Deutsche Grammophon erschien. Für ihre zahlreichen CDs wurde sie mit Preisen wie dem Echo Klassik ausgezeichnet. Ihr neuestes Album, Serpent & Fire: Arias for Dido and Cleopatra, stieg gleich ganz oben in den Klassik-Charts ein.

Stand: Juni 2017

Anna Prohaska, © Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon

Anna Prohaska, © Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon

BILDERGALERIE

Anna Prohaska