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BIOGRAFIE

Anna Prohaska

Die Sopranistin Anna Prohaska debütierte mit 18 Jahren an der Komischen Oper Berlin, mit 23 an der Berliner Staatsoper und mit 24 bei den Berliner Philharmonikern. Sie wurde u.a. mit einem Echo Klassik, dem Daphne-Preis der TheaterGemeinde Berlin, dem Schneider-Schott-Musikpreis und 2016 mit dem Berliner Kunstpreis in der Sektion Darstellende Kunst ausgezeichnet.
Seit ihrem Salzburger Festspieldebüt 2008 in Rusalka war Anna Prohaska hier u.a. als Zerlina und Despina, in Nonos Al gran sole carico d’amore, in zwei Soloabenden sowie in Konzerten mit dem Mozarteumorchester, dem NHK Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern zu erleben. An der Bayerischen Staatsoper sang sie Blondchen, Adele und Inanna (Widmanns Babylon), an der Mailänder Scala Zerlina, eine Rolle, die sie auch beim Gastspiel dieses Hauses am Bolschoi-Theater in Moskau übernahm. Am Theater an der Wien gastierte sie als Marzelline und Anne Trulove (The Rake’s Progress). Sie gab ihr Debüt an Covent Garden als Constance (Dialogues des Carmélites) und stand im Festspielhaus Baden-Baden als Blondchen unter Nézet-Séguin und als Sophie (Der Rosenkavalier) unter Rattle auf der Bühne.
Anna Prohaska ist Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper und war dort in Rollen wie Pamina, Anne Trulove, Susanna, Sophie, Blondchen, Zerlina, Despina, Poppea (Händels Agrippina), Ännchen, Oscar und Frasquita zu hören, wobei sie mit Dirigenten wie Barenboim, Rattle, Dudamel, Jordan, Metzmacher und Jacobs zusammenarbeitete.
Auf dem Konzertpodium sang sie u.a. mit dem Cleveland Orchestra unter Welser-Möst, den Wiener Philharmonikern (Boulez), den Berliner Philharmonikern (Rattle, Harding und Abbado), dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Jansons, Harding, Antonini und Labadie), dem London Symphony Orchestra (Rattle), dem Lucerne Festival Orchestra (Abbado), dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela (Abbado), dem Los Angeles Philharmonic Orchestra (Dudamel), dem Boston Symphony Orchestra (von Dohnányi) und Il Giardino Armonico (Antonini). Sie gab Liederabende in Schwarzenberg, Dortmund, Salzburg, Edinburgh, Luzern, Berlin, Wien, London und Amsterdam, in denen sie von Pianisten wie Eric Schneider, András Schiff und Daniel Barenboim begleitet wurde.

Stand: Mai 2016


Anna Prohaska, © Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon

Anna Prohaska, © Harald Hoffmann/Deutsche Grammophon

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Anna Prohaska