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BIOGRAFIE

Thomas Oberender

Geboren in Jena, von 1988 bis 1993 akademisches Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin (Theaterwissenschaft) und von 1991 bis 1995 künstlerisches Studium an der Hochschule der Künste Berlin (Szenisches Schreiben). Seit 1995 arbeitet Thomas Oberender als Dramatiker, Essayist und Publizist u.a. für Tagesspiegel, Die Zeit, Frankfurter Rundschau, NZZ und verschiedene Hörfunksender. Sein Debütstück Steinwald’s erhielt 1993 den Preis der Frankfurter Autorenstiftung. 2000 wurde sein Stück Nachtschwärmer mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. Zuletzt wurde das von ihm und Moritz von Uslar geschriebene Stück 100 Fragen an Heiner Müller. Eine Séance am Berliner Ensemble von Philip Tiedemann uraufgeführt. 1997 war Thomas Oberender Mitbegründer und Namensgeber des Berliner Autorentheaters Theater Neuen Typs (TNT) – in diesem Zusammenhang entstanden das Festival Achtung: Gegenwart! und regelmäßige Debütabende junger deutschsprachiger Dramatik am Renaissance-Theater Berlin. Seit 1998 zahlreiche Workshopleitungen (u. a. Goethe-Institut, Berliner Festspiele) und Lehraufträge, u.a. an der UdK Berlin und der Ruhr-Universität Bochum. 1999 promovierte Thomas Oberender zum Dr. phil. an der Humboldt Universität zu Berlin. Von 2000 bis 2005 arbeitete er als leitender Dramaturg und Direktionsmitglied am Schauspielhaus Bochum. Für die RuhrTriennale konzipierte und leitete er die Literaturreihe Die Wiedererrichtung des Himmels (2004) und Die Schule der Romantik (2005). In der Spielzeit 2005/06 war Thomas Oberender Co-Direktor am Schauspielhaus Zürich; seit Oktober 2006 ist er verantwortlich für das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele. Veröffentlichungen / Auswahl: Der Gebärdensammler, Verlag der Autoren 1999; Zur Zukunft des Politischen (Gott gegen Geld, Krieg der Propheten, Kriegstheater, 3 Bände), Alexanderverlag, Berlin, 2001 bis 2005, Unüberwindliche Nähe. Texte zu Botho Strauss, Verlag Theater der Zeit, Berlin 2005. Zuletzt erschien Leben auf Probe.

Thomas Oberender, © Wolfgang Lienbacher

Thomas Oberender, © Wolfgang Lienbacher

BILDERGALERIE

Thomas Oberender