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GERHARD E. WINKLER • Twins'n'Towers für E-Violine, Ud, Ensemble und interaktive Elektronik Uraufführung der Gesamtfassung
INFORMATION
Hier geht es um buchstäblich neue Klänge, um „unerhörte“ Erkundungen einer authentischen, im elektronischen Raum schwingenden Harmonia coelestis, die in einer Bewegung des atemlosen Innehaltens den tönend-rauschenden Kosmos widerspiegelt. Das Wiener Quartett „Polwechsel“ zeichnet sich durch neugierige Grenzüberschreitungen aus, durch freie Improvisationen auf der Basis einer konzeptionellen Fixierung. Im Gegensatz zu den eher brüchig-fragilen Klangspektren von „Polwechsel“ arbeitet „efzeg“ stärker mit durch-gängigen Sounds, die auch historische Reminiszenzen oder Alltagsgeräusche einbeziehen. In Gerhard Winklers „Twin’n’Towers“, Uraufführung und Herzstück des Abends, tritt wiederum der Computer als interaktive Instanz dem Menschen entgegen: Er gibt den Musikern bestimmte Texturen vor, die live gespielt werden und ihrerseits synthetische Samples auslösen – ein permanenter Transformationsprozess.
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