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PROGRAMMDETAIL

BiblischesOPFER
Niccolò Jommelli • Isacco figura del Redentore

Erste moderne Aufführung der Version Rom 1760 auf Grundlage der kritischen Edition von Francesco Luisi

AUFFÜHRUNG

  • 19. Mai 2013, 11:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Stiftung Mozarteum

PROGRAMM

NICCOLÒ JOMMELLI • Isacco figura del Redentore
Oratorium für fünf Solisten, Chor und Orchester
Libretto: Pietro Metastasio (1698–1782)

INFORMATION

Pause ca. um 12.05 Uhr
Konzertende ca. 13.30 Uhr

Programm drucken (PDF)

ZUR PRODUKTION

Wie kein anderer prägte Pietro Metastasio die Musikwelt des - 18. und frühen 19. Jahrhunderts, vertonten doch über 300 Komponisten seine Libretti. Als Hofpoet in Wien schrieb er zudem jährlich für die Karwoche Texte auf biblische Themen, huldigte darin aber auch den Herrscher-Tugenden Karls VI. In diesen Oratorien vermochte Metastasio die intime, persönliche Beziehung zwischen dem Kaiser und Gott sowie innere Konflikte – im konkreten Fall das Opfern eigener Interessen im Dienste des über-geordneten Wohls – zu behandeln. Selbstverständlich zog Metastasio auch bei seinen Kirchenwerken sämtliche Register seines grandiosen Talents als Rhetoriker und Poet, was die Beliebtheit seiner Oratorien auch außerhalb Wiens beweist.

Der Komponist Niccolò Jommelli vertonte Isacco figura del Redentore schon sehr früh nach dessen Entstehung (1739), und zwar 1742, für Venedig. Das Oratorium wurde damals in vielen Städten Europas nachgespielt. Der von Metastasio bewunderte Jommelli gilt als differenzierter Orchestrierer, der sich intensiv den Bläsern und den neuen dynamischen Effekten im Orchester widmete – und als Meister der dramatischen Szene. Sein opernbegeisterter Dienstherr, Herzog Carl Eugen von Württemberg, zeigte sich von einer solchen Szene so sehr aufgewühlt, dass er meinte, er würde es emotional nicht verkraften, sie ein zweites Mal zu hören …




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