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PROGRAMMDETAIL

Wiener Philharmoniker 1 • Valery Gergiev

AUFFÜHRUNGEN

  • 29. Juli 2012, 11:00 Uhr
  • 30. Juli 2012, 20:30 Uhr

SPIELSTÄTTE

Großes Festspielhaus

PROGRAMM

IGOR STRAWINSKY • Psalmen-Symphonie für Chor und Orchester

MODEST MUSSORGSKI • Lieder und Tänze des Todes (Bearbeitung von A. Raskatov)

SERGEJ PROKOFJEW • Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100

INFORMATION

Dauer voraussichtlich 2 Stunden 5 Minuten

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INTERPRETEN

Valery Gergiev, Dirigent
Sergei Semishkur, Tenor
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

ZUR PRODUKTION

Die Wiener Philharmoniker bilden mit vier Opernproduktionen und ihrem Konzertzyklus das Zentrum der Salzburger Festspiele. Ihre Konzerte führen sie diesmal nicht nur ins Große Festspielhaus, wo sie unter vier der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zu hören sein werden, sondern – in kleiner Besetzung – auch in den Großen Saal des Mozarteums.

Eine Brücke zur Ouverture spirituelle schlägt jenes Werk, das die Reihe der Philharmonischen Konzerte eröffnet: Valery Gergiev dirigiert Strawinskys ebenso ungewöhnliche wie eindringliche Psalmen-Symphonie, die aus der Vertonung von drei alttestamentarischen Psalmen besteht. Von russischen Komponisten stammt auch das übrige Programm: Modest Mussorgskis Lieder und Tänze des Todes erklingen ausnahmsweise mit einer hohen Stimme, dem russischen Tenor Sergei Semishkur. Den Abschluss bildet Sergej Prokofjews Fünfte Symphonie.

Die von Mariss Jansons dirigierten Konzerte sind der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewidmet: Bereits im Don Juan nach Nikolaus Lenau bewies der 24-jährige Richard Strauss seine ganze Meisterschaft in der Gattung der symphonischen Dichtung. Gegenübergestellt wird diesem die Erste Symphonie eines prominenten Verfechters der absoluten Musik: Johannes Brahms. Dazwischen die von der Atmosphäre des Tristan durchtränkten Wesendonck-Lieder von Richard Wagner mit der überragenden schwedischen Sopranistin Nina Stemme.

Riccardo Muti nimmt sich neben den symphonischen Dichtungen Les Préludes und Von der Wiege bis zum Grabe von Franz Liszt der Messe solennelle des erst 20-jährigen Hector Berlioz an: Obwohl dieser behauptete, er hätte die Partitur bis auf einen Satz zerstört, wurde 1992 eine Abschrift des Werks entdeckt.

Mit zwei musikalischen Meilensteinen kehrt der große Bernard Haitink nach Salzburg zurück. Beethovens Viertes Klavierkonzert ermöglicht zudem ein Wiedersehen mit dem amerikanischen Pianisten Murray Perahia, dem 2011 der Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik verliehen wurde. Der zweite Teil des Konzerts gilt Bruckners unvollendet gebliebener Neunter Symphonie.

Eine Besonderheit bildet das Konzertprogramm der Wiener Philharmoniker vom 21. August, denn hier präsentiert sich das Orchester in Kammerbesetzung: Zwischen Alban Bergs Kammerkonzert und der ein weites Ausdrucksspektrum durchwandernden Gran Partita von Mozart gelangt ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele zur Uraufführung, das auf die Mozart’sche Serenade rekurriert: Komponist ist Heinz Holliger, der das gesamte Konzert auch als Dirigent leiten wird.  




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