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PROGRAMMDETAIL

Georges Bizet • Carmen

Oper in drei Akten und vier Bildern

Text von Henri Meilhac (1831–1897) und Ludovic Halévy (1834–1809) nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée (1803–1870)

Neuinszenierung
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg
und dem Teatro Real, Madrid

Dauer voraussichtlich 3,15 Stunden.

PREMIERE

  • 14. August 2012, 19:00 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 17. August 2012, 20:00 Uhr
  • 19. August 2012, 15:00 Uhr
  • 25. August 2012, 19:30 Uhr

SPIELSTÄTTE

Großes Festspielhaus

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Simon Rattle, Musikalische Leitung
Aletta Collins, Regie und Choreografie
Miriam Buether, Bühne
Gabrielle Dalton, Kostüme
Peter Blaha, Dramaturgie
Andreas Fuchs, Licht
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung
Wolfgang Götz, Einstudierung Kinderchor

BESETZUNG

Magdalena Kožená, Carmen, Zigeunerin
Jonas Kaufmann, Don José, Brigadier
Kostas Smoriginas, Escamillo, Stierkämpfer
Genia Kühmeier, Micaëla, Bauernmädchen
Christian van Horn, Zuniga, Leutnant
Andrè Schuen, Moralès, Sergeant
Christina Landshamer, Frasquita, Zigeunerin
Rachel Frenkel, Mercédès, Zigeunerin
Simone Del Savio, Le Dancaïre, Schmuggler
Jean-Paul Fouchécourt, Le Remendado, Schmuggler
Barbara Spitz, Lillas Pastia
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor

ZUR PRODUKTION

Carmen – bei der Neueinstudierung von den Osterfestspielen leitet Sir Simon Rattle die Wiener Philharmoniker – ist eine der meistgespielten Opern der Welt. Diente dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy Prosper Merimées Novelle als Basis, so wurde die Oper ihrerseits zum Vorbild zahlreicher Adaptionen, vom Tanztheater bis zum Film.
Für Aletta Collins, die Carmen für die Osterfestspiele Salzburg 2012 inszeniert, stellt diese Popularität eine besondere Herausforderung dar. „Die Menschen lieben diese Oper. Jedermann kennt sie, jedermann sind die Melodien vertraut. Man muss sehr darauf achten, Carmen nicht als Aneinanderreihung einzelner Nummern auf die Bühne zu bringen oder die Geschichte sich selbst zu überlassen. Dadurch würde man Gefahr laufen, diese aus den Augen zu verlieren. Es gilt, einen frischen Zugang zu dieser Geschichte zu finden und das Drama herauszuarbeiten, das mit dieser wundervollen Musik erzählt wird.“ Und es gilt die Geschichte Carmens (Magdalena Kožená) und ihrer Liebe zu Don José (Jonas Kaufmann), dessen sie später überdrüssig wird und der sie zuletzt ermordet, weil sie in dem Torero Escamillo eine neue Liebe findet, frisch und schlüssig zu erzählen.
Dabei verzichtet die Regisseurin auf jede vordergründige Aktualisierung, verlegt die Handlung allerdings in die Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, weil ihr die gesellschaftliche Dynamik dieser Epoche nützlich erscheint, um den Kern des Dramas herauszuarbeiten. „Für Carmens Selbstverständnis ist es wichtig, ,Zigeunerin‘, also eine Außenseiterin, zu sein. Der Bürgerkrieg bewirkt, dass alte Ordnungen zerstört werden und neue erst aufgebaut werden müssen, wodurch Freiräume entstehen, die von Außenseitern wie Carmen für ihre Zwecke genützt werden.“ (Aletta Collins)




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