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PROGRAMMDETAIL

Cleopatra sensuale

Cléopâtre
Oper in vier Akten von Jules Massenet (1842–1912)
Konzertante Aufführung in französischer Sprache

AUFFÜHRUNG

  • 27. Mai 2012, 11:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Felsenreitschule

PROGRAMM

JULES MASSENET • Cléopâtre
Oper in vier Akten

INFORMATION

Ende ca. 13:20 Uhr.

Programm drucken (PDF)

INTERPRETEN

Vladimir Fedoseyev, Musikalische Leitung
Sophie Koch, Cléopâtre
Ludovic Tézier, Marc-Antoine
Benjamin Bernheim, Spakos
Sandrine Piau, Octavie
Mariangela Sicilia, Charmion
Omar Montanari, Ennius
Jean-Luc Ballestra, Amnhès
Gezim Myshketa, Sévérus
Biagio Pizzuti, L'esclave de la porte / Un esclave
Mozarteumorchester Salzburg
Salzburger Bachchor
Alois Glaßner, Choreinstudierung

ZUR PRODUKTION

Cleopatra sensuale

Jules Massenets Cléopâtre ist noch ganz beseelt vom Sinnesrausch des Fin de siècle, in dem den Männerträume verwirklichenden, lustbetonten Verführerinnen des Orients gehuldigt und den eigenen, braven Bürgersgattinnen die kalte Schulter gezeigt wird. Massenet setzt in seiner 1914 in Monte Carlo uraufgeführten letzten Oper zwar die Reihe nahöstlicher Femmes fatales im Stile der Hérodiade oder der Thaïs fort, in seiner Klangsprache aber geht der französische Komponist in diesem kaum gespielten Werk noch einen großen Schritt weiter Richtung Impressionismus und frühe Moderne. Das fatale Netz der Beziehungen entspinnt sich zwischen Cléopâtre und Marc-Antoine als Konventionen sprengendes Liebespaar sowie Marc-Antoines mutiger, aber eben mehr der Institution Ehe als der Sinnlichkeit verpflichteten Gattin Octavie und dem sich in hoffnungsloser Liebe zu Cléopâtre verzehrenden Spakos. Neben üppig schillernden Chor- und Tanznummern beeindrucken insbesondere die schmachtenden Soloszenen der Cléopâtre und vor allem ihr Tod, bei dem nicht nur ihr, sondern auch dem Zuhörer das Blut in den Adern gerinnt.




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