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PROGRAMMDETAIL

Giuseppe Verdi • MACBETH

Oper in vier Akten

Neuinszenierung
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer der Vorstellung ca. 3 Stunden 45 Minuten.

PREMIERE

  • 03. August 2011, 19:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 06. August 2011, 19:30 Uhr
  • 09. August 2011, 19:30 Uhr
  • 12. August 2011, 19:30 Uhr
  • 16. August 2011, 19:30 Uhr
  • 19. August 2011, 15:00 Uhr
  • 22. August 2011, 19:30 Uhr
  • 24. August 2011, 19:30 Uhr

SPIELSTÄTTE

Felsenreitschule

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Riccardo Muti, Musikalische Leitung
Peter Stein, Regie
Ferdinand Wögerbauer, Bühnenbild
Annamaria Heinreich, Kostüme
Joachim Barth, Licht
Lia Tsolaki, Choreografie
Heinz Wanitschek, Kampfszenen
Thomas Lang, Choreinstudierung

BESETZUNG

Željko Lučić, Macbeth
Tatiana Serjan, Lady Macbeth
Dmitry Belosselskiy, Banquo
Giuseppe Filianoti, Macduff
Antonio Poli, Malcolm, König Duncans Sohn
Anna Malavasi, Kammerfrau der Lady Macbeth
Gianluca Buratto, Arzt
Andrè Schuen, Diener Macbeths
Liviu Gheorghe Burz, Mörder
Ion Tibrea, Ein Herold
Michael Wilder, Erste Erscheinung
Benedikt Gurtner, Zweite Erscheinung/Fleance
Philipp Schweighofer, Dritte Erscheinung
Robert Christott, Stephan Schäfer, Volker Wahl, Drei Hexen
Wiener Philharmoniker
Mitglieder der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

ZUR PRODUKTION

Als König von Schottland apostrophieren die Hexen den siegreich aus der Schlacht zurückkehrenden General Macbeth. Die Prophezeiung ist zugleich Offenbarung von dessen eigenen, geheimsten Wünschen: Von nun an überlässt sich Macbeth seiner Machtgier im Bündnis mit einem paranoiden Zerstörungswillen. Im Grunde schwächlich, vor sich selbst erschaudernd, treibt ihn seine Frau zum eigentlichen Handeln: „Ehrgeizig bist du, Macbeth … du sehnst dich nach Größe, aber wirst du böse sein? Voller Verbrechen ist der Weg zur Macht, und wehe dem, dessen Fuß zögert und der zurückschreckt!“ Die „Wollust des Thrones“, an der sich Lady Macbeth berauscht, dient dem kinderlosen Mörderpaar als zweifelhaftes Substitut für Liebe.
Eindrucksvoll vergegenwärtigt Verdis erste Shakespeare-Oper (1847/1865) ein seit der Antike reflektiertes Thema: wie politische – in diesem Fall illegitime – Macht gewonnen, gehalten und verloren wird, mit welchen Folgen für die Gesellschaft und zu welchem Preis für das herrschende Individuum: Die berühmte Schlafwandel-Szene zeigt auch die kühl kalkulierende, scheinbar gewissenlose Lady Macbeth als innerlich gebrochenes Opfer ihrer eigenen Verdrängung. Keine andere seiner Opern hat Verdi – trotz des gassenhauerischen Tons, den seine Hexen zuweilen anstimmen – in eine so gespenstische, nächtliche musikalische Atmosphäre getaucht wie diese Tragödie der Macht.




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