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PROGRAMMDETAIL

Wolfgang A. Mozart • Così fan tutte
ossia La scuola degli amanti

Dramma giocoso in zwei Akten KV 588

Neueinstudierung
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer der Vorstellung ca. 3 Stunden 35 Minuten.

PREMIERE

  • 05. August 2011, 18:00 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 07. August 2011, 15:00 Uhr
  • 15. August 2011, 19:00 Uhr
  • 19. August 2011, 19:00 Uhr
  • 21. August 2011, 19:00 Uhr
  • 26. August 2011, 15:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Marc Minkowski, Musikalische Leitung
Claus Guth, Regie
Christian Schmidt, Bühnenbild
Anna Sofie Tuma, Kostüme
Olaf Winter, Licht
Andri Hardmeier, Dramaturgie
Ramses Sigl, Choreographie
Andi A. Müller, Video
Jörn Hinnerk Andresen, Choreinstudierung

BESETZUNG

Maria Bengtsson, Fiordiligi
Michèle Losier, Dorabella
Alek Shrader, Ferrando
Christopher Maltman, Guglielmo
Bo Skovhus, Don Alfonso
Anna Prohaska, Despina
Les Musiciens du Louvre Grenoble
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

ZUR PRODUKTION

Claus Guth nutzte die jeweiligen Wiederaufnahmen der drei Da-Ponte-Opern Mozarts seit 2006 dazu, seine Inszenierungen ständig weiter zuentwickeln. Die Neueinstudierung von Così fan tutte im Rahmen der Aufführung aller drei Da-Ponte-Opern Mozarts veranlasst Claus Guth nun dazu, seine Arbeit von 2009 einer sehr weitgehenden Revision zu unterziehen, so dass man in diesem Fall von einer Neuinszenierung sprechen kann. Betrachtet man die drei Da-Ponte-Opern Mozarts als eine „Trilogie der Ent-Täuschung“, so wird in Così fan tutte diese Ent-Täuschung auf die Spitze getrieben. Dieses in mancher Hinsicht radikalste Bühnenwerk Mozarts ist nicht so sehr eine „Schule der Liebenden“ als vielmehr eine kontinuierliche Sezierung der Herzen. Im Spannungsfeld zwischen Liebe und Leidenschaft, Sicherheit und Selbstaufgabe,Treue und Verrat werden zwei Paare schonungslos auf sich selbst zurückgeworfen. In der Hoffnung auf ewige Treue und der gleichzeitigen Sehnsucht, diese zubrechen, verlieren sie sich in einem Gefühlschaos, das zum Abschied von vermeintlichen Sicherheiten, zur Hinterfragung des Verhältnisses von Wahrheitund Wirklichkeit führt. Don Alfonso – eine Art gefallener Engel voller destruktiver Energie – ist ein Getriebener, der ein immenses Wissen über die Anlagen der Menschen besitzt. Er ist der Wächter der Pforte des Unbewussten, der Schleusen öffnet und die Figuren in davor ungeahnte Tiefen des Bewusstseins führt. Im Gespann mit Despina trachtet er danach, Lebenslügen erbarmungslos aufzudecken. Dabei öffnet der unverstellte Blick in die Wirren menschlicher Beziehungen Abgründe, die den Rahmen eines Dramma giocoso zu sprengen scheinen.

Andri Hardmeier

VIDEO

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