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PROGRAMMDETAIL

Young Directors Project
Claude Schmitz • Mary Mother of Frankenstein

Lüttich, Belgien

Bitte beachten Sie: Der Beginn der Vorstellungen wurde von 20.00 Uhr auf 19.00 Uhr vorverlegt!

In englischer und französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE

  • 19. August 2010, 19:00 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 20. August 2010, 19:00 Uhr
  • 21. August 2010, 19:00 Uhr
  • 22. August 2010, 19:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

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Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Claude Schmitz, Regie
Marie-France Collard, Claude Schmitz, Konzept und Text
Simon Siegmann, Bühne und Licht
Lies Maréchal, Greta Goiris, Kostüme
Jean-Pierre Urbano, Musik und Ton
Arié van Egmond, Video
Fred Op De Beeck, Technische Leitung

BESETZUNG

Mit
Joseph Chance, Fabien Dehasseler, Hedydd Dylan, Yves-Noël Genod, Ciara Corscadden-Hennessy, Francine Landrain, Boris Lehman, Arié Mandelbaum, Séamus Maynard, Vincent Minne, Rebecca Smith-Williams, Arieh Worthalter

ZUR PRODUKTION

Eine junge Frau inmitten ihres eigenen Alptraums: Mary Shelley. Um sie herum, von ihr selbst heraufbeschworen, ihre Geister und Visionen.
Der rasante Fortschritt der Biotechnologie, die Möglichkeit des Klonens, die Entschlüsselung der DNS, die potenzielle Verbindung der lebenden und unbelebten Materie, all das sind die wissenschaftlichen Ausformungen eines alten Menschheitstraums. Diesem Traum hat Anfang des 19. Jahrhunderts Mary Shelley eine legendäre Form gegeben: Frankenstein. Das namenlose Monster, durch die Allmacht der Wissenschaft geboren, wird von Victor Frankenstein, der es zum Leben erweckt hat, verstoßen. Aus Enttäuschung, aus Liebesentzug ermordet es daraufhin Familie und Freunde seines Schöpfers.
Der Roman, in einer stürmischen Nacht am Ufer des Genfer Sees erdacht, ist gleichzeitig das unbewusste Echo und eine Art Vorahnung von Marys eigenem Leben. Innerhalb weniger Jahre sterben drei ihrer Kinder; ihre Schwester begeht Selbstmord; ihr Mann, der Dichter Percy Shelley, ertrinkt im Golf von La Spezia. Und nicht zuletzt hat sie die hochfliegenden Ideale und das Scheitern der außergewöhnlichen Menschen in ihrem Umfeld – Percy Shelley, Lord Byron, Claire Clairmont – erlebt, die den Versuch wagten, ein Leben abseits der Norm zu führen.


Die Produktion ist der zweite Teil der geplanten Tetralogie Fare Thee Well Tovaritch Homo Sapiens unter der künstlerischen Leitung von Jacques Delculvellerie.

Koproduktion von Groupov, dem KunstenFestivaldesArts, dem ThéâtreNational de la Communauté française, Brüssel, und dem Théâtre de la Place, Lüttich

Unterstützt von ParaDies, dem Service général des arts de la Scène de la Communauté française, dem Ministère de la Région Wallonne und der Provinz Lüttich



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