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PROGRAMMDETAIL

Wolfgang Rihm • Dionysos

Uraufführung
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Koproduktion mit De Nederlandse Opera, Amsterdam, und der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

PREMIERE

  • 27. Juli 2010, 19:30 Uhr

URAUFFÜHRUNG

  • 27. Juli 2010, 19:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 30. Juli 2010, 20:00 Uhr
  • 05. August 2010, 20:00 Uhr
  • 08. August 2010, 15:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Ingo Metzmacher, Musikalische Leitung
Pierre Audi, Regie
Jonathan Meese, Bühnenbild
Jorge Jara, Kostüme
Jean Kalman, Licht
Martin Eidenberger, Video
Klaus Bertisch, Dramaturgie
Jörn Hinnerk Andresen, Chöre

BESETZUNG

Johannes Martin Kränzle, N.
Mojca Erdmann, 1. hoher Sopran
Elin Rombo, 2. hoher Sopran
Matthias Klink, „Ein Gast“ / Apollon
Virpi Räisänen, Mezzosopran
Julia Faylenbogen, Alt
Uli Kirsch, „Die Haut“
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

ZUR PRODUKTION

Friedrich Nietzsches später Gedichtzyklus Dionysos-Dithyramben ist Inspiration und Ausgangspunkt für Wolfgang Rihms neuestes Musiktheaterwerk, das bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wird. Wie der Gott des Rausches sich in den Texten des bereits vom Wahnsinn gezeichneten Philosophen niederschlägt, wie sich seine erotischen, traumatisierten, platonischen oder auch gestörten Beziehungen zu den wichtigsten Frauen seines Lebens in Musik, Bewegung und Bild fassen lassen, wie der trotz Krankheit dennoch extrem sensibilisierte Autor selbst zu einem theatralisch-rauschhaften Ereignis wird, das zeigt der in der Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern erfahrene Regisseur Pierre Audi.
Erstmals versichert er sich hierbei der bildlichen Inspiration des Multitalents Jonathan Meese, der sich in seinen Arbeiten schon mehrfach mit Nietzsche auseinandergesetzt hat. Seine opulenten, manchmal auch streng strukturierten Assoziationen zu Nietzsche prädestinieren ihn für dieses Werk. Der Komponist entwickelt, ohne einer linearen Erzählstruktur folgen zu wollen, eine Handlung, die – nahezu dionysisch – ein Kaleidoskop an Lebensbildern vorstellt.

Klaus Bertisch



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