Young Directors Project
Lewis Carroll • Alice
In einer Bearbeitung von Roland Schimmelpfennig
Graz, Österreich / Budapest, Ungarn
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Eine Produktion des Schauspielhaus Graz
Dauer der Vorstellung: ca. 1,5 Stunden, keine Pause
PREMIERE
- 05. August 2009, 20:00 Uhr
- 06. August 2009, 20:00 Uhr
- 07. August 2009, 20:00 Uhr
- 08. August 2009, 15:00 Uhr
Programm drucken (PDF)
Viktor Bodó, Regie und Bühne
Pascal Raich, Mitarbeit Bühne
Renáta Balogh, Kostüme
Klaus von Heydenaber, Musik
Andreas Karlaganis, Dramaturgie
Anna Veress, Dramaturgie
Christoph Steffen, Licht
RAM (Katharine Buschek, Max Gansberger, Jakob Pock), Video
Mit Carolin Eichhorst, Erik Göller, Julian Greis, Steffi Krautz, Jaschka Lämmert, Dominik Maringer, Jan Thümer, Andrea Wenzl
Joe Hofbauer, Jo List, Akrobaten
Nichts ist wie es scheint. Realitäten verschieben
sich, aus Klein wird Groß und aus Groß wird
Klein. Lewis Carrolls Erzählung über Alice im
Wunderland ist ein farbenfrohes Manifest gegen
die Allmacht der Vernunft in einer durchrationalisierten
Welt. Die Systeme, derer man sich im
Alltag so sicher ist, fallen wie Kartenhäuser in sich
zusammen: Sprache verselbstständigt sich, herkömmliche
Logik wird ad absurdum geführt, auf
Erfahrung, Erziehung oder gesunden Menschenverstand
ist kein Verlass.
In einem poetischen Vexierspiel aus Bildern und
Tönen bringt Viktor Bodó das Wunderland auf
die Bühne. Dabei werden Normen und Falltüren
der Welt, in der wir leben, genauso auf die Probe
gestellt wie die Illusionsmaschine Theater. Und
Alice findet, was sie nie suchte – sich selbst.